Weil Zuschauer ausbleiben
Nationalmannschaft will wieder in kleineren Stadien spielen

Länderspiele, wie hier 2016 in Hamburg gegen Tschechien, künftig auch in kleineren Stadien? (Foto: dpa)
35

Frankfurt – Ist das die Chance für die mittelgroßen Städte und Stadien? Der DFB will künftig auch wieder in kleineren Arenen spielen - weil in den großen Stadien die Zuschauer wegbleiben.

Die Zeiten, in denen die Stadien bei Auftritten der "Die Mahnschaft" brechend voll waren, ist auch schon etwas länger vorbei - nicht erst seit dem WM-Titel 2014.

Deshalb will der DFB künftig auch wieder in jene Stadien zurückkehren, die weniger als 40.000 Zuschauer fassen. So berichtet es die Sportbild. Das "Premiumprodukt" Nationalmannschaft ist in den großen Städten und Stadien irgendwie zur Routine geworden. Durchgestylt, mit dem "offiziellen DFB-Fanclub" routiniert in Szene gesetzt - alles, nur nicht mehr besonders.

Ob das Team nun in Dortmund, München, Hamburg oder auf Schalke spielte: Es sind ja doch immer die gleichen Stadien - und mehr noch: Dort, wo die meisten Nationalspieler ohnehin Woche für Woche in der Bundesliga zu sehen sind, locken auch Nationalmannschafts-Auftritte nicht mehr übermäßig. Zumindest nicht abseits großer Turniere.

Warum also nicht die Nationalmannschaft wieder mehr in die Region bringen? In Stadien, in denen weder Bundesliga noch Länderspiele die Regel sind? Städte wie Aachen, Dresden, Duisburg oder Bielefeld, vielleicht sogar Bochum oder Rostock könnten durchaus mal wieder Gastgeber für (kleinere) Länderspiele sein.

Dort sind moderne Stadien mit zwischen 25.000 und 35.000 Zuschauerplätzen entstanden, aber dort sind die Nationalspieler nicht jede Woche unterwegs. Dort wäre die Nationalmannschaft wohl tatsächlich wieder ein Ereignis, nicht nur ein Event.


Lade Umfrage...

 


Lade Forenbeiträge...