"Bis zum Ende gekämpft"
Neun Monate nach Suzuka - Jules Bianchi gestorben

Jules Bianchi liegt gut fünf Monate nach seinem schweren Unfall weiter im Koma. Foto: Valdrin Xhemaj

Nizza – Traurige Neuigkeiten aus der Welt der Formel 1. Jules Bianchi ist an den Folgen seines Unfalls in Suzuka im vergangenen Oktober gestorben. Das hat seine Familie am frühen Samstagmorgen verkündet.

"Jules hat bis zum Ende gekämpft, wie er es immer tat. Aber heute gelangte sein Kampf an ein Ende. Unser Schmerz ist unermesslich". Das sind die Worte, mit denen die Familie von Jules Bianchi den Tod des Sohnes, des Bruders verkündete.

Neun Monate nach dem Crash in Suzuka ist Jules Bianchi gestorben. Er war im Oktober 2014 bei schwierigen Wetterverhältnissen von der Strecke in Japan abgeflogen. Nur wenige Momente zuvor schied Adrian Sutil auf gleiche Weise aus dem Rennen aus. Hier beginnt das Unglück.

Ein Bergungsfahrzeug steht auf der Strecke, soll den Wagen Sutils aus der Gefahrenzone befördern. Und wird dabei selber zur Gefahr. Bianchi kollidiert mit dem Fahrzeug, erleidet erhebliche Kopfverletzungen. Tödliche Verletzungen. Der Franzose wurde nur 25 Jahre alt. Er hinterlässt seine Eltern, einen Bruder und eine Schwester.

21 Jahre nach Roland Ratzenberger und Ayrton Senna stirbt wieder ein Formel-1-Pilot an den Folgen eines Unfalls. Ein tragischer Fingerzeig, dass Motorsport nie zu 100 Prozent sicher sein wird.