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Silvio Heinevetter wirft DHB-Präsident Ulrich Strombach mangelnde Kompetenz vor. Foto: Jens Wolf

Füchse-Manager nimmt Heinevetter in Schutz

27. Januar 2012 13:42 Uhr

Belgrad (dpa) Bob Hanning, Manager des Bundesliga-Clubs Füchse Berlin, hat seinen Torhüter Silvio Heinevetter nach dessen Kritik an Handball-Verbandspräsident Ulrich Strombach in Schutz genommen.

«Er ist natürlich zutiefst enttäuscht über das, was da passiert ist», sagte Hanning im ZDF-Morgenmagazin. Zugleich schlug er ein Gespräch unter vier Augen zwischen dem Chef des Deutschen Handballbundes (DHB) und dem Nationalspieler vor. «Das sind zwei erwachsene Leute, die sich darüber unterhalten sollten, und nicht wir via TV», erklärte er.

Silvio Heinevetter hatte nach dem Olympia-Aus und dem verpassten Halbfinale bei der EM in Serbien Strombach mangelnde Kompetenz und fehlende Nähe zur Mannschaft vorgeworfen. «Ahnung von Handball hat der auch nicht, wenn wir mal ganz ehrlich sind. Wenn man nicht ein einziges 'Hallo' oder 'Grüß Dich' zur Mannschaft sagt und in den Medien erzählt, wir kommen ins Halbfinale, dann muss man sich überlegen, ob man nicht lieber zu Hause bleibt als Präsident», hatte der Schlussmann gesagt.

Nach Ansicht von Hanning sollte auch ein Führungswechsel im DHB kein Tabuthema sein. «Ich denke, wir sollten alles auf den Prüfstand stellen, auch das», meinte der Manager. Zudem forderte er einmal mehr, dass alle Beteiligten sich an einen Tisch setzen und Lösungen für den Weg aus den Misere finden. «Wir sind auf einem guten Weg und wir sind der größte und stärkste Verband. Ich erwarte eigentlich einen Olympiasieg spätestens 2020 wieder und den Weg müssen wir jetzt finden», erklärte Hanning.


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