Friedrich springt beim Comeback nur 1,84 Meter
29. Januar 2012 09:22 Uhr
Hustopece (dpa) Mit einer «großen Enttäuschung» endete das Comeback von Hochsprung-Ass Ariane Friedrich nach 16-monatiger Wettkampfpause. Beim internationalen Hallenmeeting im tschechischen Hustopece kam die 28-Jährige nicht über 1,84 Meter hinaus.
«Sie ist natürlich enttäuscht von der Höhe, denn beim Einspringen hatte sie sich noch so sicher gefühlt», sagte ihr Trainer Günter Eisinger der Nachrichtenagentur dpa. Beim dritten Sprung über 1,87 m riss die deutsche Rekordhalterin die Latte unglücklich mit der Ferse.
«Bei 1,84 anzufangen, das war richtig mutig. Aber dann fehlte ihr noch die Routine. Das Ergebnis war eine große Enttäuschung», meinte Eisinger. Den Sieg sicherte sich die Russin Swetlana Schkolina, die als einzige 1,95 Meter übersprang, an den zwei Metern aber scheiterte.
«Nun müssen wir versuchen, das beim nächsten Mal hinzukriegen», kündigte Coach Eisinger an. Ariane Friedrich, WM-Dritte und Hallen-Europameisterin von 2009, plant noch Starts am 4. Februar in Arnstadt und am 12. Februar in Karlsruhe sowie bei den deutschen Leichtathletik-Meisterschaften am 25./26. Februar in Karlsruhe.
Am 22. Dezember 2010 hatte sich die 2,06-Meter-Springerin in der Trainingshalle in Frankfurt-Kalbach die Achillessehne im linken Fuß gerissen. Athletin und Trainer hatte eine 1,90er-Höhe für das Comeback in Hustopece angepeilt.
Schon gewusst, dass ...
... Melissa Henderson aus Belize die langsamste Marathon-Läuferin in der WM-Geschichte ist? Die Langstreckenläuferin kam bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft 2007 in Osaka als 57. und letzte über die 42,195 Kilometer ins Ziel.
Henderson benötigte 3:52:35 Stunden; keine andere Starterin war bei einer WM jemals langsamer.