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Stephane Peterhansel (r) und Co-Pilot Jean Paul Cottret feiern im Ziel. Foto: Paolo Aguilar

Dakar ist sein Leben - Peterhansels zehnter Sieg

15. Januar 2012 17:03 Uhr

Lima (dpa) Mister Dakar» hat wieder zugeschlagen. Eine Überraschung war der Sieg von Stéphane Peterhansel bei der 33. Auflage der härtesten Rallye der Welt zweifelsohne nicht. Schon vor dem Start am 1. Januar war der 46-Jährige als der Topfavorit gehandelt worden.

«Ich halte den Atem an. Und ich atme erst wieder, wenn ich auf dem Podium stehe», hatte er vor der gerade mal 29 Kilometer langen Schlussetappe am Sonntag Richtung Zielort Lima aber warnend gesagt. Denn Peterhansel weiß wie kaum ein anderer, wovon er spricht.

Sechsmal gewann er die Dakar auf dem Motorrad, das erste Mal vor sage und schreibe 21 Jahren. Mit seinem souveränen Triumph im Mini machte er nun den vierten Erfolg in einem Auto perfekt. Der ehemalige französische Skateboard-Meister hatte seinen bis dahin letzten Dakar-Sieg 2007 gefeiert. Nach dem vorzeitigen Aus 2009 musste er sich in den vergangenen beiden Jahren mit dem vierten Platz begnügen.

Nach dem Ausstieg der dreimal in Serie siegreichen VW-Flotte avancierte Peterhansel im Mini zum Maß der Dinge. Mit fünf Etappensiegen baute er seine Führung kontinuierlich aus, die er seit der vierten Etappe übernommen hatte. Die Dakar zu fahren, das sei sein Leben, sagt der Franzose einmal.


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