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Vesper über München 2018: «Das können wir auch»

28. Februar 2010 09:21 Uhr

Vanouver (dpa) Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat das Werben für Münchens Olympia-Kandidatur 2018 in Vancouver als erfolgreich bilanziert. «Unser Ziel war, einen guten ersten Eindruck zu vermitteln. Ich glaube, dass wir die Chance genutzt haben», sagte DOSB-Generaldirektor Michael Vesper.

«Die Spiele waren ein guter Auftakt für die Bewerbung auf internationalem Parkett.» Allerdings gebe es nach den Vancouver-Spielen noch viel zu tun, um am 6. Juli 2011 in Durban gegen die Mitbewerber Annecy (Frankreich) und Pyeongchang (Südkorea) zu gewinnen.

«Der Käse ist natürlich längst nicht gegessen. Uns ist viel Sympathie hier entgegengebracht worden», meinte der frühere Grünen- Politiker Vesper, «aber wer wüsste es nicht besser als ein ehemaliger Politiker: Gute Stimmungen sind noch nicht gute Stimmen.» Dafür müsse man in den kommenden Monaten noch viel arbeiten, sagte der Vorstandsvorsitzende der Münchner Bewerbungsgesellschaft. Nächste Etappe ist die Abgabe des «Mini-Bid-Books» bis zum 15. März, in dem die drei Städte alle Bewerbungsunterlagen und Garantiererklärungen beim IOC vorlegen müssen.

Ein großes Lob spendete er seinem Bewerbungs-Geschäftsführer Willy Bogner und «Botschafterin» Katarina Witt, die fast alle Mitglieder des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) in Vancouver gesprochen hätten. «Sie selber sind von der Idee begeistert und konnten deshalb auch andere davon begeistern», sagte Vesper. Bis zur Olympia-Vergabe in knapp anderthalb Jahren sind keine weiteren direkten Kontakte mehr zu IOC-Mitgliedern erlaubt.

«Wir haben die Größe und Komplexität der Aufgabe vor Augen geführt bekommen», meinte Bogner am Ende der Spiele in Vancouver und in der Bergregion von Whistler. Auch Vesper zeigte sich beeindruckt: «Wir haben hier viel gelernt», sagte er. «Vancouver hat gezeigt, wie wichtig eine gute Stimmung vor Ort für das gelingen von Olympischen Spielen ist. Das können wir auch.»


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