US-Regierungssprecher im kanadischen Trikot
14. Juni 2010 16:13 Uhr
Strafe für eine verlorene Wette: Der Sprecher des Weißen Hauses, Robert Gibbs, musste seine tägliche Pressekonferenz im Eishockey-Trikot des Erzrivalen Kanada geben. Schmunzelnd und guter Dinge trat er im weiß-roten Kanada-Dress vor die Journalisten. ...zum Artikel
Eishockey-Held Crosby: Ausrüstung aufgetaucht
14. Juni 2010 16:13 Uhr
Die nach dem olympischen Eishockey-Finale vermisste Ausrüstung von Kanadas Superstar und Siegtorschützen Sidney Crosby ist wieder aufgetaucht. Wie der kanadische Eishockey-Verband mitteilte, wurden Crosbys Handschuhe und Schläger nicht gestohlen, sondern lediglich verlegt. ...zum Artikel
Kanadas King Crosby: «1000 Mal davon geträumt»
14. Juni 2010 16:13 Uhr
Er ist der König von Kanada, der «Golden Boy», der Millionen Menschen glücklich machte. Sidney Crosby Superstar - mit nur 22 Jahren auf dem Olymp und in den Geschichtsbüchern seines Landes. ...zum Artikel
Party bei goldener Revanche: Kanada in Ekstase
14. Juni 2010 16:13 Uhr
Ein Land liegt sich in den Armen: Nach dem knappen Sieg im Eishockey-Endspiel gegen die USA kannte der Jubel in Kanada keine Grenzen. Wie überall zwischen Atlantik und Pazifik feierten die kanadischen Eishockey-Fans auch in Vancouver eine ausgelassene Riesenparty. ...zum Artikel
Kanada im Rausch: Eishockey-Gold krönt Olympia
14. Juni 2010 16:13 Uhr
Dank Sidney Crosby haben Kanadas Super-Cracks ihre Gold-Mission erfüllt und eine ganze Eishockey-Nation in einen Glücksrausch versetzt. Mit seinem Tor in der Verlängerung rettete «Sid the Kid» in Vancouver den 3:2-Triumph im hochdramatischen Olympia-Finale gegen Erzrivale USA. ...zum Artikel
Vancouvers Hit: Eishockey als Supershow
28. Februar 2010 09:41 Uhr
Supershow mit Suchtfaktor: Das olympische Eishockey-Spektakel war der Hit von Vancouver. Quotenknüller fürs TV, Straßenfeger in der Gastgeber-Stadt und Bilderbuch-Werbung für den Sport. ...zum Artikel
Finnland nach 5:3-Sieg gegen Slowakei Dritter
14. Juni 2010 16:13 Uhr
Finnland hat sich dank eines beeindruckenden Schlussdrittels die Bronzemedaille beim olympischen Eishockey-Turnier in Vancouver gesichert. Der Olympia-Zweite von Turin besiegte im Canada Hockey Place die Slowakei im Spiel um Platz drei mit 5:3. ...zum Artikel
Giganten-Gipfel um Gold: Kanada will Revanche
27. Februar 2010 09:40 Uhr
Gigantischer Abschluss, grandioser Schlusspunkt: Die Eishockey-Euphorie in Vancouver strebt ihrem finalen Höhepunkt entgegen. Am «Super-Sonntag Teil 2» wollen Kanadas Kufencracks die Krönung. ...zum Artikel
Stichwort: Eishockey
| Austragungsorte | Canada Hockey Place |
| UBC Thunderbird Arena | |
| Zu vergebende Goldmedaillen | 2 |
| Internationaler Verband | International Ice Hockey Federation (IIHF) |
| Präsident | René Fasel |
| Olympisch seit | 1920 (Antwerpen/Belgien) |
| Frauen 1998 (Nagano/Japan) | |
| Internet | www.iihf.com |
Beim Eishockey erreichen die Spieler Geschwindigkeiten von bis zu 50 Stundenkilometern, das Spielgerät, der Puck, wird sogar mit dem dreifachen Tempo über das Eis geschlagen. Deshalb wird Eishockey auch als der schnellste Mannschaftssport der Welt bezeichnet. Blitzartige Auswechslungen während des laufenden Spiels und der aggressive Körpereinsatz erhöhen die Attraktivität zusätzlich.
In Kanada, dem Mutterland dieses Eissports, treten bei den Herren zwölf Mannschaften zum Kampf um die Medaillen an, bei den Damen sind es acht. Gespielt wird zunächst in Gruppen. Bei den Herren sind es drei Gruppen à vier Teams, bei den Damen zwei Gruppen à vier Teams. Für das Viertelfinale qualifizieren sich in der Männer-Konkurrenz die drei Gruppenersten und der Viertbeste direkt. Die übrigen vier Plätze werden in einer Playoff-Runde mit allen verbliebenen Teams vergeben. Selbst eine Mannschaft, die alle Gruppenspiele verliert, kann so noch in die Runde der besten Acht kommen. Ab dem Viertelfinale wird im K.o.-System weitergespielt. Bei den Damen geht es nach der Gruppenphase direkt ins Halbfinale. Dafür qualifizieren sich die zwei besten Teams jeder Gruppe.
Die Herren-Teams dürfen aus maximal 20 Feldspielern und drei Torhütern bestehen, bei den Damen aus 18 Feldspielerinnen und drei Torhüterinnen. Auf dem Eis stehen - inklusive des Torhüters - sechs Spieler. Meist werden eingespielte Akteure zusammen in sogenannten Blöcken ein- und ausgewechselt. Dementsprechend gibt es Angriffs- und Abwehrblöcke. Diese können auch spezialisiert sein, etwa auf eine Powerplaysituation. Während des Powerplays hat eine Mannschaft auf dem Eis eine Überzahl. Diese entsteht durch grobes Foulspiel. Der Übeltäter kann zum Beispiel für besonders harte Bodychecks, Stockschläge oder Beinstellen vom Schiedsrichter für 2, 5 oder 10 Minuten vom Eis gestellt werden. Während seiner Strafzeit darf er nicht auf dem Eis ersetzt werden.
Die Netto-Spielzeit jeder Begegnung besteht aus drei Einheiten zu je 20 Minuten. Nach dem ersten und zweiten Drittel folgt eine Pause von jeweils einer Viertelstunde, in der die Mannschaften die Seiten wechseln. Gestartet wird das Spiel, auch nach Unterbrechungen, mit einem «Bully»: Auf einer Markierung wirft der Schiedsrichter den Puck zwischen zwei gegnerische Spieler, die mit ihrem Schläger versuchen die flache Scheibe in Besitz zu bringen. Nach der Gruppenphase gehen Spiele, die nach 60 Minuten unentschieden stehen, in die «Sudden Death»-Verlängerung: Wer das erste Tor schießt, gewinnt das Spiel. Fällt kein Tor in der Verlängerung folgt ein Penalty-Schießen. Aus jeder Mannschaft fährt dann abwechselnd ein Athlet mit dem Puck allein von der Mittellinie los und versucht den gegnerischen Torwart zu überwinden. Die Mannschaft, dessen Spieler zuerst verschießt, verliert auch die Partie.
Das Spielfeld ist durch eine rote Linie in zwei Hälften unterteilt und von einer rund 1,20 Meter hohen Bande umgeben. Zusätzlich trennen zwei blaue Markierungen die Eisfläche in drei Zonen (zwei Angriffs- und eine neutrale Zone). Diese Einteilung ist für das Abseits im Eishockey wichtig. Viele europäische Nationalspieler müssen sich in Vancouver auf schnellere Spiele einstellen, als sie es zuhause gewohnt sind. Denn die Spielfeldmaße bei den Winterspielen 2010 entspricht dem nordamerikanischem Standard, das heißt, die Eisfläche ist etwa vier Meter schmaler als in Europa. Dies erhöht nicht nur die Spielgeschwindigkeit, sondern macht das Spiel auch körperbetonter, da die Athleten häufiger aufeinanderprallen.
Im Eishockey spielen jeweils die Teams der Frauen und der Männer zunächst in der Vorrunde in Gruppen gegeneinander. In der darauf folgenden Finalrunde treten dann die besten Teams zum Kampf um die Medaillen an.
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