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Silke Hahlbrock (l) und ihre Hamburger Match-Race-Crew sind das bestes deutsche Team. Foto: Carsten Rehder

Hahlbrock schlägt Olympiasiegerin bei Segel-WM

05. Dezember 2011 14:14 Uhr

Perth (dpa) Bei der Segel-Weltmeisterschaft vor Perth haben sich die Teilnehmer auch am dritten Tag über die Kurse gequält. Der sonst vorherrschende Starkwind lässt weiter auf sich warten. Bestes deutsches Team waren Silke Hahlbrock und ihre Hamburger Match-Race-Crew.

Sie verbesserten ihre Vorrundenbilanz auf 6:2 Siege. Sie schlugen unter anderem Olympiasiegerin Anna Tunnicliffe (USA) und die frühere Weltranglisten-Erste Nicky Souter (Australien). Nach 59 von 105 Matches nehmen sie Rang fünf unter 15 Teams ihrer Gruppe ein.

«Wir sind happy, denken aber nur von Rennen zu Rennen. Es gibt noch viele zu gewinnen», sagte Hahlbrock, die in den schwierigen Segelbedingungen vor allem mit starken Starts glänzte. Unter 29 Teams muss Hahlbrocks Crew am Ende der zweiwöchigen Titelkämpfe mindestens Platz acht belegen, um ihre Olympia-Fahrkarte frühzeitig zu lösen.

Am Montag liefen WM-Läufe in vier weiteren Disziplinen an: Ferdinand Gerz und Patrick Follmann aus Seefeld und München segelten im 470er auf Rang sieben. RS:X-Surferin Moana Delle aus Kiel ist nach zwei Wettfahrten Achte, Laser-Radial-Steuerfrau Anke Helbig 18., während die in der nationalen Olympia-Ausscheidung führende Franziska Goltz als 33. einen Fehlstart erwischte.

Im Finn Dinghi konnten die Veranstalter aufgrund technischer Probleme zunächst keine Ergebnisse liefern. Sicher war nur: Der dreimalige Olympiasieger Ben Ainslie aus Großbritannien hat beide Auftaktwettfahrten souverän gewonnen. Die WM endet am 18. Dezember mit den letzten Medaillenrennen und den Entscheidungen über die Vergabe der deutschen Olympia-Fahrkarten.


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