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Joseph Blatter und FIFA wollen sich am Montag des Falles annehmen. Foto: Andres Cristaldo

Blatter kritisiert Eingriff in Ägyptens Verband

05. Februar 2012 19:44 Uhr

Asuncion (dpa) FIFA-Chef Joseph Blatter will die Suspendierung der Führung des ägyptischen Fußballverbands nicht hinnehmen. Die Spitzenfunktionäre waren nach den schweren Krawallen im Stadion der Stadt Port Said mit 74 Toten von der Regierung des Landes entlassen worden.

Der Weltverband werde sich am Montag des Falles annehmen, kündigte FIFA-Präsident Blatter in Asuncion/Paraguay an. Der ägyptische Verband müsse seine Arbeit fortsetzen können, weil er die Verantwortung für die Organisation des Spielbetriebs trage, sagte Blatter.

Die FIFA habe inzwischen die Bestätigung erhalten, dass die ägyptische Regierung direkt in die Verbandsangelegenheiten eingegriffen habe. Eine staatliche Einmischung in den Fußball ist aus Sicht des Weltverbands unzulässig und kann einen Ausschluss vom internationalen Spielbetrieb zur Folge haben.


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