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Die Organisatoren der Olympischen Spiele in London warnen eindringlich vor möglichem Wettbetrug. Foto: Karl-Josef Hildenbrand

Olympia-Organisatoren warnen vor Wettbetrug

09. Februar 2012 18:30 Uhr

London (dpa) Die Organisatoren der Olympischen Spiele in London warnen eindringlich vor möglichem Wettbetrug. Colin Moynihan, Chef des Nationalen Olympischen Komitees in Großbritannien, forderte im britischen Oberhaus Präventionsmaßnahmen.

Es müsse zum Beispiel unbedingt eine «durchgehende Überwachung aller im Fernsehen übertragenen Wettbewerbe geben, der Finals ebenso wie der Vorkämpfe», sagte Moynihan, der auch Mitglied des Organisationskomitees der Spiele in London ist.

Die «zentrale Bedrohung» für Olympia 2012 sei, dass viele Sportler und Offizielle aus Ländern kämen, wo schon Beträge von 5000 US-Dollar (3800 Euro) «Leben verändern können». Vor allem diese Teilnehmer seien gefährdet, sich von «korrupten Individuen» bestechen zu lassen und mit Absicht zu verlieren. Auch IOC-Präsident Jacques Rogge hatte mehrfach darauf hingewiesen, dass Wettbetrug für das weltgrößte Sportereignis eine vergleichbare Bedrohung bedeuten könne wie Doping.

Moynihan berichtete, dass jeder britische Athlet einen «Verhaltenskodex» unterschreiben müsse. Darin würden sie darüber aufgeklärt, wie sie, ihre Trainer oder ihre Familien sich verhalten müssten, wenn Wettbetrüger auf sie zukommen. Moynihan forderte einen «universellen Code of Conduct» für alle Olympia-Teilnehmer.


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