Stadionserie #19
Vorgestellt: Das Ischelandstadion in Hagen

(Foto: Ahlers)
(Foto: Ahlers)
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Im Ischelandstadion in Hagen ist die Zeit ein wenig stehengeblieben. Moderne Sitzschalen auf der Haupttribüne zeugen von einer gewissen Veränderung seit dem Erbau im Jahr 1960. Wir stellen die alte Arena in unserer Stadionserie heute vor...

Die letzte Renovierung fand im Jahr 2006 statt, umfasste allerdings „nur“ eine Neubeschichtung der Laufbahn im gemischten Leichtathletik- und Fußballstadion. Höherklassiger Fußball hatte in dem eindrucksvollen Rund ohnehin nie wirklich stattgefunden.

Imposant, obgleich etwas verfallen: Das Ischelandstadion ist ein Ort für Fußballromantiker. Sofort sticht die riesige, über 15.000 Zuschauer fassende Stehtribüne auf der massiven Gegengerade auf, die vollständig in den natürlichen Hang eingebettet wurde. Die Hintertorkurven bestehen aus Graswällen, die Haupttribüne aus 800 überdachten Sitzen. Als städtisches Stadion kann es jederzeit für Leichtathletik genutzt werden. Der riesige Stadionumlauf wird gleichzeitig an schönen Tagen von Spaziergängern gesäumt.

Heimatverein SSV Hagen bestritt in den vergangenen Jahren noch seine Landesliga-Spiele im Ischelandstadion, dessen Name im Übrigen aus dem benachbarten Ischelandbach hervorgeht. Durch die Neuanmeldung des Vereins in der Kreisliga A nach einem gestellten Insolvenzantrag im Jahr 2010 zogen die Hagener dann aber auf einen Kunstrasenplatz in unmittelbarer Stadionnähe um. Noch in den 1960er Jahren spielte Hagen seine Regionalliga West-Spielzeiten regelmäßig vor über 10.000 Zuschauern – lang, lang ist es her…

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Bilder aus dem Stadion:

 

 


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