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Umweltfreundliche Stromvariante: Audi zeigt den neuen A1 in Genf auch als e-tron-Ausführung. (Bild: Audi/dpa/tmn)

Mit Elektroantrieb und Wankelmotor: Audi zeigt A1 als e-tron

02. März 2010 17:33 Uhr

Genf (dpa/tmn) Noch ist der A1 nicht auf dem Markt, doch Audi zeigt bereits die grüne Zukunft des neuen Kleinwagens. Parallel zum Serienmodell enthüllt die VW-Tochter auf dem Genfer Autosalon (4. bis 14. März) die Studie A1 e-tron.

Dieses Auto wird rein elektrisch angetrieben und fährt kurzfristig mit bis zu 75 kW/102 PS. Mit einem maximalen Drehmoment von 240 Newtonmetern beschleunigt der Viersitzer in 10,2 Sekunden auf Tempo 100 und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von mehr als 130 km/h.

Gespeist wird der vorne quer montierte Elektromotor von einem rund 150 Kilogramm schweren Lithium-Ionen-Akku im Unterboden. Dessen Kapazität liegt bei etwa zwölf Kilowattstunden und reicht im Stadtverkehr für rund 50 Kilometer. Geht der Akku zur Neige, ohne dass eine Steckdose in der Nähe ist, lässt sich auf Knopfdruck ein sogenannter Range Extender aktivieren. Dann startet ein kleiner Verbrenner unter dem Gepäckraumboden, der einen Generator antreibt und damit den Strom zur Weiterfahrt produziert.

Anders als zum Beispiel Opel beim Ampera nutzt Audi dafür keinen konventionellen Vierzylinder, sondern erstmals einen Wankelmotor. Der Hersteller begründet die Wahl mit der Laufruhe und dem geringen Gewicht. Das Aggregat wiegt samt Generator nur 70 Kilogramm und bekommt einen Zusatztank mit zwölf Litern Volumen. Das reicht laut Audi für weitere 200 Kilometer Fahrstrecke. Daraus errechnet Audi einen Verbrauch von 1,9 Litern (CO2-Ausstoß: weniger als 45 g/km).

Noch ist der A1 e-Tron eine Studie, die Audi allerdings schon als «seriennah» bezeichnet. Außerdem hat Firmenchef Rupert Stadler angekündigt, dass «e-tron» ähnlich wie «quattro» bei Audi zu einem Markennamen und Gattungsbegriff ausgebaut werden soll. Bei dem im September 2009 auf der IAA in Frankfurt vorgestellten und fest zur Serienproduktion eingeplanten Sportwagen e-tron allein wird es deshalb nicht bleiben.


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