Bei Downloads Übertragungsfehler aufspüren
08. Februar 2012 10:33 Uhr
Meerbusch (dpa-infocom) Setupdateien sind meist sehr groß, sodass Fehler auftreten können, wenn man sie herunterlädt. Konsequenz: Das gewünschte Programm lässt sich nicht einrichten. Wie man prüft, ob der Download erfolgreich war, wird hier erklärt.
Es ist schon praktisch, dass viele Software-Hersteller auf ihrer Webseite Testversionen von Kauf-Programmen anbieten. So lässt sich vor dem Kauf ausprobieren, ob die Software das hält, was sie verspricht. Oft sind die Setupdateien der Testversionen jedoch ziemlich groß, daher treten ab und zu Übertragungsfehler auf. Die Folge: die Datei wird unbrauchbar, das Programm lässt sich nicht einrichten. Wie kann man solche Downloadfehler aufspüren?
Dazu sind auf der Downloadseite manchmal sogenannte «Hash Codes» angegeben. Eine Art Quersumme, mit der geprüft werden kann, ob die Datei korrekt übertragen wurde. Nach dem Download lässt man sich die Quersumme der geladenen Datei ausrechnen. Stimmt der so errechnete Hash-Code mit dem korrekten überein, ist die Datei in Ordnung und kann installiert oder archiviert werden. Ergibt sich ein Unterschied, ist bei der Übertragung etwas schief gelaufen oder die Datei wurde sogar manipuliert. Dann muss man sie erneut herunterladen.
Ein kostenlos erhältliches Werkzeug, das Quersummen von beliebigen Dateien ausrechnen kann, ist das Hash Tool von AskVG. Nach dem Herunterladen die Datei entpacken und dann «Hash Tool.exe» ausführen. Danach die Datei, von der die Hashes ausgerechnet werden sollen, in das blaue Hauptfenster des Tools ziehen.
Wichtig: Das Berechnen der Quersumme von großen Dateien, zum Beispiel ISO-Abbildern, kann eine Weile dauern. So lange den Rechner am besten nicht verwenden. Sobald die Quersummen feststehen, die angezeigten Werte mit den auf der Downloadseite angegebenen vergleichen: Die Werte müssen (bis auf Groß- und Kleinschreibung) übereinstimmen.
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