printlogo
Nicht immer klingt gut, was Streaming-Dienste liefern. Entscheidend ist die Bitrate. (Foto: Martin Gerten)

Musik aus dem Netz klingt nicht immer gut

01. Februar 2012 17:33 Uhr

Hamburg (dpa/tmn) Nicht alle Streaming-Dienste für Musik liefern Songs und Alben in guter Qualität. Das berichtet die Zeitschrift «Audio Video Foto Bild» nach einem Test von sieben Anbietern.

Während einige Streaming-Dienste Titel mit 128 bis 320 Kilobit pro Sekunde (kbit/s) speichern, bieten andere nur 64 oder sogar 48 kbit/s, berichtet die Zeitschrift. Musikdateien mit solchen Bitraten erklingen auf Stereoanlagen schnell verzerrt. Nutzer sollten sich deshalb vor der Anmeldung bei einem Dienst über die verwendete Bitrate informieren oder zunächst die häufig angebotenen kostenlosen Testphasen nutzen.

Sogenannte Streaming-Dienste bieten registrierten Nutzern die Möglichkeit, gegen monatliche Gebühren von etwa fünf bis zehn Euro unbegrenzt alte und aktuelle Titel zu hören. Die Musikportale funktionieren aber nur mit Internetanbindung, die Dateien lassen sich nicht auf dem Rechner speichern oder auf einen MP3-Player übertragen.

Allerdings haben nicht alle Anbieter auch alle Titel in der Bibliothek, so die Zeitschrift. Von einem Test-Warenkorb mit 100 Songs waren beim Testsieger 94 verfügbar, andere Kandidaten hatten nur 54 oder 66 auf Lager. Musikfans sollten bei der Wahl des Dienstes außerdem auf den Datenschutz achten: Bei zwei von sieben Streaming-Diensten wurden Benutzername und Passwort unverschlüsselt übertragen.


Weitere Artikel aus "Computer & Multimedia"

Bitkom warnt vor Verteuerung von USB-Sticks

25. Mai 2012 13:41 Uhr

USB-Sticks und Speicherkarten könnten wegen erhöhter Pauschalen für Urheberabgaben ab Juli deutlich teurer werden. Die Preise könnten um bis zu 30 Prozent in die Höhe schnellen, teilte der Branchenverband Bitkom mit. ...zum Artikel

Facebook startet eigene Kamera-App

25. Mai 2012 13:41 Uhr

Facebook macht Ernst beim Thema Smartphone-Fotos: Erst fädelte das weltgrößte Online-Netzwerk die Übernahme der Bilder-Plattform Instagram ein, jetzt folgt die eigene App. ...zum Artikel

Google sucht automatisch nach Schadsoftware

23. Mai 2012 16:32 Uhr

Schadsoftware wurde zu dem Zweck programmiert, wie der Name auch schon vermuten lässt, um Schaden anzurichten. Google warnt seine Besucher jetzt automatisch, wenn ihr Rechner von einer solchen Software befallen ist. ...zum Artikel

Sonderveröffentlichungen

Suchmaschine für Unpopuläres

Suchmaschine für Unpopuläres

Berlin (dpa/tmn) Recherchiert man im Netz mit einer Suchmaschine nach Informationen, bekommt man schnell das Wichtigste angezeigt. Wer jedoch über die Standard-Seiten hinaus nach weniger Populärem Ausschau hält, für den ist diese neue Suchmaschine eine echte Alternative: ...zum Artikel