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WLAN-Repeater werden zwischen Router und Empfängern aufgestellt und tragen das Funksignal weiter. (Foto: Armin Weigel)

WLAN-Hindernisse mit Repeatern umgehen

30. Januar 2012 13:32 Uhr

Hannover (dpa/tmn) Hindernisse oder große Distanzen überwinden Betreiber eines drahtlosen Netzwerks mit WLAN-Repeatern, erläutert die Computerzeitschrift «c't». Sie hat elf Geräte getestet.

Die WLAN-Repeater werden auf halber Strecke zwischen Router und Empfängern aufgestellt und tragen das Funksignal weiter. Erhältlich sind zwei verschiedene Arten von Repeatern: Besonders kompakt sind Geräte, die direkt in eine Steckdose gesteckt werden. Wer etwas mehr Platz hat, sollte aber lieber zu frei positionierbaren Modellen mit eigenem Netzteil greifen, erläutert die Computerzeitschrift: Diese lassen sich leichter optimal aufstellen.

Bei einem Vergleich von insgesamt elf WLAN-Repeatern für 26 bis 70 Euro fiel den Testern der Zeitschrift vor allem der unterschiedlich große Stromverbrauch auf: Während die sparsamsten Geräte jährliche Energiekosten von knapp drei Euro verursachen, schlucken andere Modelle Strom im Wert von über zwölf Euro und damit oft mehr als ein vollwertiger Router.

Die Einrichtung funktioniert mit dem sogenannten Wifi Protected Setup (WPS) in der Regel unkompliziert, wichtige Sicherheitsfunktionen wie ein Konfigurationspasswort müssen Nutzer aber oft von Hand nachtragen. Wer sein WLAN auf einer Frequenz von 5 Gigahertz (GHz) betreibt, hat eine eingeschränkte Geräteauswahl: Zehn der elf getesteten Repeater sendeten ihr Signal nur mit 2,4 GHz.

Theoretisch können auch alte, ausgediente Router als Repeater verwendet werden. Das funktioniert bei älteren Geräten aber oft nur, wenn beide Router vom gleichen Hersteller stammen. Unter Umständen lässt sich ein fehlerhaftes WLAN aber sogar ohne weitere Geräte reparieren, indem zum Beispiel der Router um wenige Zentimeter verschoben oder gedreht wird. Das sorgt den Angaben nach manchmal schon für dramatische Verbesserungen.


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