Retro-Kamera und LED-Beamer: Neue Technik-Produkte
09. Februar 2012 11:34 Uhr
Berlin (dpa) Beamer werden immer kleiner - nun bringt Asus ein Modell heraus, das fast in die Tasche passt: Der P1 ist so groß wie ein paar gestapelte CDs. Olympus und Pentax haben dagegen neue Kameras auf den Markt gebracht.
Olympus-Systemkamera mit elektronischem Sucher
Olympus lässt das Design seines in den 70er Jahren eingeführten Kamerasystem OM in Form einer spiegellosen Digitalkamera neu aufleben. Die OM-D E-M5 ist mit einem 16,1-Megapixel-Sensor, Fünf-Achsen-Bildstabilisator und elektronischem Sucher ausgestattet. Ein Sensor erkennt, ob ein Auge am Gehäuse anliegt und schaltet automatisch zwischen der Darstellung des Bildes im Sucher oder auf dem Drei-Zoll-Touch-Display um. Das Gehäuse aus Magnesiumlegierung ist staub- und spritzwassergeschützt. Kompatibel mit der Kamera sind alle Objektive im Standard Micro-Four-Thirds, per Adapter lassen sich auch alle OM- und E-System-Objektive von Olympus andocken. Die OM-D E-M5 kommt im April auf den Markt. Das Gehäuse allein kostet 1099 Euro. Als Kamera-Kit mit Objektiv (12-50 mm) werden 1299 Euro fällig.
Pentax-Systemkamera mit KA-Bajonett
Mit einer quietschgelben Gummiummantelung hat Pentax das Alugehäuse der neuen Systemkamera K-01 versehen. Wem das zu gewagt ist, kann auch auf eine schwarz-silberne sowie eine silber-schwarze Farbkombinationen zurückgreifen. Passend zum Retro-Chic ist die Kamera mit mehrere jahrzehntealten Pentax-Objektiven mit KA-Bajonett kompatibel. Herz der Kameratechnik ist ein APS-Sensor (23,7 mal 15,7 Millimeter), der mit 16,25 Megapixeln auflöst und durch seine bewegliche Aufhängung einen mechanischen Verwacklungsschutz bietet. Im MPEG4-Format lassen sich Videos in voller Qualität aufnehmen. Zur Bildkontrolle dient ein Drei-Zoll-Display. Mit einem 9,2 Millimeter flachen 40-Millimeter-XS-Objektiv (Blende 2,8) kostet die ab März erhältliche Kamera 779 Euro.
Mobiler LED-Beamer von Asus
Asus hat einen kompakten LED-Projektor zum Mitnehmen entwickelt. Mit rund 13 Zentimeter langen Seitenrändern nimmt der P1 in etwa die Fläche einer CD-Hülle ein, das Gewicht beträgt rund 415 Gramm. Dank seines Designs soll er sich ohne längere Abkühlzeit schon kurz nach der Benutzung wieder verstauen lassen. Besitzer eines Asus-Notebooks können das Netzteil ihres Rechners zur Stromversorgung nutzen. Bilder projiziert der P1 mit einer maximalen Auflösung von 1280 mal 800 Pixeln, 200 Ansi-Lumen und bis zu 3,05 Metern Bildschirmdiagonale. Der Beamer steht ab sofort für 459 Euro in den Läden.
SSD-Festplatten lesen 550 Megabyte pro Sekunde
Zwei neue SSD-Festplatten von Verbatim unterstützen die neuen SATA-6G-Schnittstelle, auch SATA III genannt. Damit erreichen die beiden 2,5 Zoll großen Massenspeicher Lesegeschwindigkeiten von bis zu 550 Megabyte in der Sekunde (MByte/s), geschrieben werden Daten mit maximal 510 MByte/s. Die Festplatten sind als SATA-III SSDs im Handel erhältlich. Für 120 Gigabyte (GB) Speicherplatz zahlen Kunden 199 Euro, die 240-GB-Version gibt es für 200 Euro mehr.
Einsteiger-Camcorder mit Full-HD
JVC bringt zwei neue Camcorder auf den Markt. Die Modelle GZ-E10 und GZ-E15 nehmen Videos in einer Auflösung von 1920 mal 1080 Pixeln (Full HD oder 1080p) mit 50 Vollbildern pro Sekunde (50p) auf und geben sie in gleicher Qualität wieder. Dabei arbeiten beide Geräte mit dem AVCHD-Format, einsteigerfreundlich werden sie durch verschiedene Automatikfunktionen wie eine Gesichtserkennung. Das bei beiden Kameras genutzt Objektiv hat einen 40-fachen optischen Zoom. Der GZ-E15 kann außerdem auf Wunsch SD-Videos aufzeichnen, trotzdem haben beide Camcorder mit rund 249 Euro den gleichen Preis. Sie sind ab sofort erhältlich.
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