USA heben Verbot von Öl-Tiefseebohrungen auf
13. Oktober 2010 18:40 Uhr
Knapp ein halbes Jahr nach der verheerenden Ölpest im Golf von Mexiko hat die US-Regierung das Verbot von Tiefseebohrungen vorzeitig wieder aufgehoben. Innenminister Ken Salazar begründete dies mit strengeren Sicherheitsauflagen für diese Vorhaben und einer besseren Überwachung. ...zum Artikel
USA heben Verbot von Öl-Tiefseebohrungen auf
13. Oktober 2010 18:40 Uhr
Knapp ein halbes Jahr nach der verheerenden Ölpest im Golf von Mexiko hat die US-Regierung das Verbot von Tiefseebohrungen vorzeitig wieder aufgehoben. Innenminister Ken Salazar begründete dies mit strengeren Sicherheitsauflagen für diese Vorhaben und einer besseren Überwachung. ...zum Artikel
Ölpest-Kosten für BP bei 9,5 Milliarden Dollar
20. September 2010 16:40 Uhr
Das Ölleck im Golf von Mexiko ist nun dauerhaft geschlossen - die Kosten für den britischen Ölkonzern BP allerdings sind noch lange nicht am Endpunkt angelangt. Bis zum vergangenen Freitag stiegen sie auf 9,5 Milliarden Dollar (7,3 Mrd. Euro), wie BP am Montag in London mitteilte. ...zum Artikel
Ölquelle soll am Samstag endgültig versiegelt sein
17. September 2010 19:11 Uhr
Endlich das «Finale»: Fast auf den Tag genau fünf Monate nach Beginn der Ölkatastrophe am 20. April im Golf von Mexiko will BP das Öl-Reservoir im Meeresboden endgültig versiegeln. ...zum Artikel
BP verteilt Verantwortung für Ölkatastrophe
08. September 2010 21:00 Uhr
Technische Fehler, menschliches Versagen, mangelhaftes Material: BP hat eine ganze Reihe von Ursachen für die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko aufgelistet. Verantwortlich seien mehrerer Firmen und Teams, meint der Konzern in einem Bericht. Die Ölplattform «Deepwater Horizon» war am 20. ...zum Artikel
Neue Mikrobenart vernichtet Öl im Golf von Mexiko
26. August 2010 07:21 Uhr
Der Golf von Mexiko könnte sich einer neuen Studie zufolge überraschend schnell von der Ölpest erholen. Eine bisher unbekannten Mikrobenart könnte die gewaltigen Öl-Schwaden, die rund 1100 Metern Meerestiefe gefunden wurden, bereits komplett abgebaut haben. ...zum Artikel
Obama geht im Öl-Golf baden
15. August 2010 11:02 Uhr
Der US-Präsident geht baden - und das im von der Ölpest geplagten Golf von Mexiko: Barack Obama (49) ist am Samstag mit seiner Tochter Sasha (9) ins Meer in Panama City Beach gestiegen. ...zum Artikel
Obama geht im Öl-Golf baden
15. August 2010 11:02 Uhr
Der US-Präsident geht baden - und das im von der Ölpest geplagten Golf von Mexiko: Barack Obama (49) ist am Samstag mit seiner Tochter Sasha (9) ins Meer in Panama City Beach gestiegen. ...zum Artikel
US-Regierung zu «Bottom Kill» entschlossen
14. August 2010 21:31 Uhr
Die US-Regierung ist entschlossen, die ramponierte Ölquelle im Golf von Mexiko auch von unten und damit ein für allemal zu versiegeln - möglicherweise zum nächsten Wochenende. «Der Bottom Kill wird ausgeführt», sagte der Einsatzleiter der Regierung, Admiral Thad Allen, am Samstag. ...zum Artikel
US-Staat Alabama verklagt BP
14. August 2010 11:12 Uhr
Der von der Ölpest im Golf von Mexiko getroffene US-Bundesstaat Alabama verklagt den britischen Energiekonzern BP auf Schadensersatz. ...zum Artikel
BP beginnt im Golf von Mexiko mit Aufräumarbeiten
08. August 2010 17:33 Uhr
Nach der gelungenen Abdichtung der defekten BP-Ölquelle beginnen im Golf von Mexiko die Aufräumarbeiten. ...zum Artikel
BP zementiert Bohrloch
06. August 2010 07:12 Uhr
BP hat eine weitere Etappe beim Versiegeln des Öllecks im Golf von Mexiko geschafft. Nachdem das Steigrohr in 1500 Meter Tiefe im Meeresboden bereits von oben mit schwerem Schlamm verstopft worden war, verschlossen Ingenieure das Loch am Donnerstag auch mit Zement. ...zum Artikel
BP pumpt Zement in Ölquelle vor US-Küste
05. August 2010 13:11 Uhr
Die zweite Stufe des «Static Kill» steht kurz bevor. BP will noch heute Zement in die defekte Ölquelle im Golf von Mexiko pumpen. Nach der erfolgreichen Verstopfung mit Schlamm hatte die US-Regierung dem britischen Konzern hierfür grünes Licht gegeben. ...zum Artikel
Zahlen & Fakten zur Ölpest und zu BP
04. August 2010 23:11 Uhr
Im April ist die BP-Ölbohrplattform «Deepwater Horizon» im Golf von Mexiko versunken. Seitdem ist die BP-Aktie abgestürzt, tausende Meerestiere starben und hunderte Küstenkilometer sind ölverseucht. Einige Zahlen im Überblick: ...zum Artikel
Hintergrund: Milliarden-Strafe für BP steht im Raum
04. August 2010 23:11 Uhr
Das Ölleck hat BP abgedichtet, das Konzernkapital jedoch fließt weiterhin in Strömen davon. Allein 20 Milliarden US-Dollar müssen die Briten in einen Entschädigungsfonds einzahlen. ...zum Artikel
Analyse: Gemischte Gefühle im Ölpest-Gebiet
04. August 2010 23:11 Uhr
Das «Static Kill»-Manöver scheint zu funktionieren, BP spricht von einem «Meilenstein». Im Süden Louisianas schöpfen die Menschen Hoffnung - doch Sorge bereiten die Langzeitfolgen. Und auf die wichtige Öl-Industrie wollen und können sie nicht verzichten. ...zum Artikel
Chronologie: Die Ölpest im Golf von Mexiko
Seit zwölf Wochen sprudelt Öl aus einem Bohrloch vor der Küste des US-Bundesstaates Louisiana. Ein Rückblick:
20. April: Auf der Ölbohrinsel «Deepwater Horizon» im Golf von Mexiko gibt es eine Explosion. Die meisten der 126 Arbeiter können gerettet werden, 11 bleiben vermisst.
22. April: Die brennende Bohrinsel sinkt. Zum Untergang trägt eine Serie technischer und menschlicher Fehler bei.
29. April: Die US-Regierung stuft die Ölpest als Katastrophe «von nationaler Bedeutung» ein.
1. Mai: Nach Louisiana und Florida rufen auch die Bundesstaaten Alabama und Mississippi den Notstand aus.
6. Mai: Das Öl erreicht Land, die unbewohnte Freemason-Insel.
11. Mai: Die Spitzenmanager der drei in das Unglück verstrickten Unternehmen - BP, Transocean und Halliburton - machen sich gegenseitig verantwortlich.
20. Mai: Ein Live-Video vom Meeresgrund zeigt, dass mehr Öl ins Wasser austritt als BP bisher schätzte.
27. Mai: US-Präsident Barack Obama entlässt die Chefin der Behörde für Mineralien-Management (MMS), Elizabeth Birnbaum.
28. Mai: Obama will die Zahl der Helfer verdreifachen. Rund 240 Kilometer der Küste sind bereits verseucht. Laut US-Ozeanbehörde NOAA darf bereits in einem Viertel des Golfs nicht mehr gefischt werden.
4. Juni: Den Ingenieuren gelingt es, einen Behälter über dem Leck zu platzieren. Allerdings strömt weiterhin Öl ins Meer, nur ein kleiner Teil kann zu einem Schiff abgeleitet werden.
10. Juni: Allein in Louisiana haben inzwischen mehr als 70 Menschen ärztliche Hilfe gesucht - wegen Übelkeit, Kopfschmerzen, entzündeten Augen und Atembeschwerden. Mindestens 1100 ölverschmierte Vögel wurden gefunden, der größte Teil von ihnen tot.
11. Juni: Wissenschaftler der US-Geologiebehörde gehen davon aus, dass täglich bis zu 5400 Tonnen Öl aus dem Bohrloch schießen könnten.
16. Juni: In seiner ersten Rede aus dem Oval Office wendet sich Obama direkt an die Nation. Die Ölpest werde mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln bekämpft. In ihrer Energiepolitik müssten die USA eine Wende einleiten.
17. Juni: BP-Chef Tony Hayward Tony Hayward muss sich einem sechsstündigen Kreuzverhör im US-Kongress stellen.
22. Juni: Ein US-Gericht erklärt ein von Obama verhängtes Verbot von Tiefseebohrungen im Golf von Mexiko für nichtig.
23. Juni: Wegen technischer Probleme muss BP das Auffangen des Öls erneut unterbrechen. Zwei Helfer kommen ums Leben.
29. Juni: Hohe Wellen behindern die Arbeiten an der Unglücksstelle. Die Installation eines zusätzlichen Absaugsystems über der sprudelnden Quelle verzögern sich um rund eine Woche.
30. Juni: Der Schmierstoffspezialist Liqui Moly boykottiert den BP- Konzern. «Das soll ein Zeichen gegen Verantwortungslosigkeit und Umweltzerstörung sein», sagte Inhaber Ernst Prost.
5. Juli: Die Ölpest hat BP nach eigenen Angaben bislang 3,12 Milliarden Dollar (derzeit 2,5 Mrd. Euro) gekostet.
5. Juli: Der Testlauf des Riesentankers «A Whale» (Ein Wal) verläuft vorerst ergebnislos. Experten hoffen, dass das Schiff bis zu 80 Millionen Liter des Wasser-Öl-Gemischs täglich säubern kann.
9. Juli: Das von US-Präsident Barack Obama verhängte Verbot neuer Tiefseebohrungen bleibt weiter außer Kraft, entschied ein Berufungsgericht in New Orleans.
10. Juli: Mit einem neuen Deckel über der sprudelnden Quelle will BP erreichen, dass der Ölaustritt ins Wasser am Dienstag aufhört. Das dritte Pump-Schiff «Helix» soll am Sonntag mit dem Aufsaugen beginnen. BP arbeitet mit Hochdruck zudem weiter an einem Nebenzugang zum Hauptbohrloch: Dadurch sollen bis Mitte August Schlamm und Zement zum Versiegeln der Quelle «geschossen» werden.
15. Juli: Erstmals seit drei Monaten strömt kein Öl mehr aus dem Bohrloch im Golf von Mexiko. Experten von BP ist es gelungen, alle Ventile eines Auffangzylinders in 1500 Meter Tiefe zu schließen.
Weltgrößte Teleskopanlage auf zwei Kontinente verteilt
London/Amsterdam (dpa) Die größte Teleskopanlage der Welt soll sowohl in Australien als auch in Südafrika gebaut werden. Nach monatelangen, teils heftigen Diskussionen um den Standort für das gefragte Projekt entschied sich die zuständige Organisation für eine Zwei-Staaten-Lösung. ...zum Artikel
In der Schule: Vater schießt seinem Sohn in den Kopf
Wien (dpa) Ein Vater hat in Österreich seinem achtjährigem Sohn in der Schule in den Kopf geschossen und sich später selbst getötet. Der Junge wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in einem Krankenhaus notoperiert. ...zum Artikel
New Yorker Polizei klärt Kindesmord nach 33 Jahren
New York (dpa) Genau 33 Jahre nach dem Verschwinden des kleinen Etan Patz in New York hat die Polizei ihre Lösung für eines der spektakulärsten Verbrechen der amerikanischen Kriminalgeschichte präsentiert. ...zum Artikel