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Für das Projekt "Street View" lässt Google mit einer Spezialkamera Straßen fotografieren.

Über 100 Schwerter wehren sich

14. Oktober 2010 12:42 Uhr von Iris Woitschell | Quelle: Ruhr Nachrichten

Google Street View hat in Schwerte die Straßen und Häuser abfotografiert. Wenn Mieter und Hausbesitzer nicht wollen, dass die Bilder im Internet auftauchen, können sie noch bis Freitag Einspruch einlegen.

Über hundert Schwerter haben sich in den vergangenen Wochen das entsprechende Formular in der Verbraucherzentrale abgeholt. "Die Leute sind verunsichert. Sie wollen nicht, dass ihr Haus im Internet zu sehen ist", weiß Angeliga Weischer, Leiterin der Verbraucherzentrale. Die Kunden würden ihre Privatsphäre verletzt sehen. Während in vielen anderen Ländern der Internet-Straßenatlas längst in Betrieb ist, hatten Googles Pläne in Deutschland zu heftiger Kritik geführt. Bürger und Kommunen fürchteten, das Angebot könnte für kriminelle Zwecke wie den Einbruch in Häuser missbraucht werden. Im Nachhinein unkenntlich machen Angelika Weischer stellt klar, dass man auch, wenn die Bilder im Internet veröffentlich wurden, noch dafür sorgen kann, dass das eigene Haus im Nachhinein unkenntlich gemacht wird. Die ersten Fotos tauchen wahrscheinlich Anfang des kommenden Jahres im Netz auf.


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