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Vor einem halben Jahr waren bei der Loveparade in Duisburg 21 Menschen bei einer Massenpanik ums Leben gekommen. (Archivbild)

Durchsuchungen bei Loveparade-Beschuldigten

25. Januar 2011 13:43 Uhr

Duisburg (dpa) Im Zuge der Ermittlungen zur tödlichen Massenpanik bei der Loveparade hat die Staatsanwaltschaft am Dienstag Arbeitsplätze und Wohnungen von Beschuldigten durchsucht.

Die Ermittler nahmen insgesamt zehn Objekte unter anderem in Duisburg und Berlin unter die Lupe, wie Oberstaatsanwalt Rolf Haferkamp berichtete. «Es geht um elektronisch gesicherte Daten, die uns bisher fehlten», sagte er. Am Mittag dauerten die Aktionen noch an.

Bei Beschäftigten der Stadt Duisburg, die als Beschuldigte gelten, seien nur Arbeitsplätze durchsucht worden, insgesamt fünf Objekte. Bei Beschäftigten des Loveparade-Veranstalters Lopavent seien ebenfalls insgesamt fünf Arbeitsplätze und Wohnobjekte aufgesucht worden, so Haferkamp. Als Beschuldigte gelten insgesamt 16 Personen: Elf Angestellte der Stadt, vier Lopavent-Beschäftigte und ein leitender Polizeibeamter. Vor einem halben Jahr waren bei der Loveparade in Duisburg 21 Menschen bei einer Massenpanik ums Leben gekommen.


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