30. Juni 2011 16:00 Uhr

: Partnerschaftsverein Heiden gegründet

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Neben der Vitrine mit Zeugnissen der Freundschaft zu Lancaster und Heiligenstadt stehen (v.r.): Angelika Hartung, Dr. Patrick Voßkamp, Hildegard Ebber, Jochen Sniers, Werner Holdschlag, Karl-Heinz Voßkamp und Heiner Buß. 

HEIDEN (hhk). Im Vereinsregister beim Amtsgericht Coesfeld sind derzeit 38 Heidener Vereine eingetragen. Jetzt dürfte ein weiterer hinzukommen. Denn am Dienstagabend ist im Sitzungssaal des Rathauses der Partnerschaftsverein Heiden aus der Taufe gehoben worden. Die Gründung samt Formalien ging reibungslos über die Bühne. Nach geringfügigem redaktionellen Feinschliff fand die Satzung die Zustimmung der Teilnehmer. Einstimmig ist die Satzung auf den Weg gebracht worden. Die Wahlen

zum Vorstand und das Festlegen des Mitgliedsbeitrags lösten keine Kontroversen aus. Erwachsene zahlen für die Mitgliedschaft 30 Euro im Jahr. Menschen unter 18 Jahren werden mit 15 Euro im Jahr zur Kasse gebeten. Den Vorsitz hat Karl-Heinz Voßkamp übernommen. Er kündigte an, seine Aufgabe „mit Herzblut“ wahrzunehmen. Er möchte, dass der neue Verein in Heiden schnell Fuß fasst, Mitglieder gewinnt und sich nicht nur auf die zwei befreundeten Kommunen konzentriert. Angedacht sei eine Fotoausstellung in der Volksbank, um auf das Anliegen des Vereins und die bisherigen Beziehungen aufmerksam zu machen. Sein Vertreter ist Werner Holdschlag. Er sagte: „Mich reizt es, etwas Neues in Gang zu bringen.“ Für die Zukunft sei es wichtig, über den Tellerrand hinaus zu schauen. Im vergangenen Jahr hat Jochen Sniers in Lancaster „nette und tolle Menschen“ kennen gelernt. Sniers pflegt den E-Mail-Kontakt mit seiner Gastfamilie. Er übernimmt die Aufgabe des Schatzmeisters. Schriftführerin ist Angelika Hartung. Als Beisitzer fungieren Dr. Patrick Voßkamp und Hildegard Ebber. Heiden unterhält zwei Partnerschaften. Eine seit 20 Jahren zum Heilbad Heiligenstadt in Thüringen, eine seit 2010 zur Stadt Lancaster (US-Staat Wisconsin). Bürgermeister Heiner Buß sagte nach der Gründung zur BZ: „Wir wollen die beiden Städte den Bürgern näher bringen.“ Dienlich könnten Praktika für Schüler, Sprachferien oder Besuche zum Kontaktknüpfen sein. Letzteres dürfte in Zeiten der Globalisierung auch für die Wirtschaft von Interesse sein.Kommentar
Quelle: Borkener Zeitung

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