23. Juli 2013 21:16 Uhr

: DJK Spvgg. beim 1:1 der moralische Sieger

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DJK-Keeper Sascha Vitolins klärt hier vor dem heran eilenden BWWL-Stürmer Safet Dzinic (l.). Foto: Michael Steyski 

Dank des späten Treffers von Tobias Milek zum 1:1 gegen BWW Langenbochum durfte sich die DJK Spvgg. bei der Stadtmeisterschaft als moralischer Sieger fühlen.

Die von Karsten Quante betreuten Blau-Weißen haben viel Ballbesitz, spielen die Kugel oft quer, aber nach vorne fehlt wieder die Durchschlagskraft. Wenn’s eine B-Note im Fußball geben würde, die Quante-Elf hätte sich durchaus einen Zusatzpunkt verdient gehabt. Aber im Fußball zählen nun mal die Tore.

Die Geschichte vom ersten Durchgang ist schnell erzählt. Die DJK Spvgg. arbeitete die ersten 35 Minuten gut gegen den Ball, ließ nicht sonderlich viel zu. Und erarbeitete sich selbst Chancen. Nach fünf Minuten setzte Mario Jordan das Leder aus 20 Metern knapp am Knick vorbei, kurz danach lupfte Frank Berndt einen Heber von links über die Latte (15.). Die erste Möglichkeit für Blau-Weiß gab’s in Minute 26. Da probierte es Safet Dzinic aus 17 Metern, der Ball kullerte aber am Tor vorbei. Kurz vor der Pause marschierte Ruben Marcinkowski über die linke Seite. Seinen Querpass nahm Dzinic aus 13 Metern direkt, der Ball hoppelte erneut am Tor vorbei. 0:0 beim Wechsel.

Im zweiten Abschnitt erhöhten die Blau-Weißen den Druck. Mit Erfolg. Und Glück. Denn Frank "Fuzzy" Berndt rutschte am Ball vorbei. Marcinkowski nahm diesen dankend mit, bediente in der Mitte Dzinic, der mit einem Flachschuss den Ex-Langenbochumer im DJK-Gehäuse, Sascha Vitolins, bezwang. Die BWWL-Elf wollte die Entscheidung, drückte auf ein 2:0. Sowohl Timo Grochowski (46.) als auch Dzinic (49.) scheiterten an Vitolins mit ihren Flach-Schüssen von rechts aufs kurze Eck. Die vielleicht entscheidende Szene in der 54. Minute. Grochowski, der zuvor nach Foul an Andi Wolf bereits die Gelbe Karte gesehen hatte, senste Wolf in Höhe der Mittellinie um. Klare Sache: Gelb-Rote Karte.

In Überzahl drängte die DJK Spvgg. vermehrt auf den Ausgleich.Und hatte ebenso Glück.Mario Jordan nutzte einen krassen Abwehrfehler am rechten Strafraumeck aus, schob quer zu Tobi Milek, der die Kugel mühelos zum 1:1 ins leere Tor bugsierte (68.).

Quelle: Hertener Zeitung


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