Telekommunikation
Das Smartphone: Persönlicher Assistent und Alltagshelfer

Es ist in der Geschichte der Menschheit noch relativ neu, jedoch kaum mehr weg zu denken. Das Smartphone. Es ist bei vielen bereits ein fester Bestandteil des Alltags und enthält eine Vielzahl persönlicher Daten. Doch wie kam es zu seiner Erfindung und warum ist es so erfolgreich?

Die Entstehung des Smartphones

Die Geschichte des Smartphones begann wohl mit der Erfindung des Morsetelegraphen 1837. Die Technik für dieses Gerät ermöglichte erstmals die Übermittlung von Signalen, über elektrische Leitungen. Dies trug schließlich dazu bei, die elektrische Sprachübertragung zu ermöglichen. 1876 kam das erste Bell- Telefon zum Einsatz, das nach seinem Konstrukteur Alexander Graham Bell benannt ist. Diese Konstruktion stellt den Beginn der aktiven Telefonie in Deutschland dar. Seit dem wurde das Telefon immer weiter entwickelt. Zuerst gab es nur vereinzelte Apparate an wenigen Standpunkten. Die Verbindung fand noch manuell statt. Der Anrufer wurde zunächst mit der Zentrale verbunden, die ihn dann durch Handvermittlung mit dem gewünschten Gesprächspartner verband. Mit zunehmender Anzahl an Telefonen und weiterem technischen Fortschritt, wurde dieser Vorgang automatisiert. Der Telefonapparat an sich wurde immer kleiner und handlicher. Das Mikrofon und die Lautsprecher wurden im Laufe der Zeit verbessert. Aus der Wählscheibe wurden Tasten und eine komplett neue Erfindung wurde zu einem Alltagsgegenstand. Nach einigen Jahren gab es bereits die ersten schnurlosen Telefone. Diese vereinfachten das Telefonieren im ganzen Haus. Schließlich wurde 1926 das Mobiltelefon entwickelt. Die ersten Exemplare hatten noch sichtbare Antennen und waren sehr groß und unhandlich. Mit der Zeit wurden sie allerdings immer kleiner und bekamen immer mehr Funktionen. So war es nicht nur möglich unterwegs zu telefonieren, sondern auch ein paar kleine Spiele zu spielen. Der Bildschirm war zunächst noch schwarz- weiß, was sich ebenfalls mit der Zeit änderte. 1994 entstand schließlich der Vorreiter des Smartphones. Apple brachte das erste Smartphone 2007 auf den Markt. Dieses hatte einen Touchscreen, eine eingebaute Kamera und ein eigenes Betriebssystem.

Vorteile und Kritik

Das Smartphone bietet seinem Besitzer einige Vorteile. Es vereinfacht den Alltag durch seine Mobilität und vereint viele alltagstaugliche Gegenstände in einem Gerät. Beispielsweise enthält das Gerät Telefon, Kamera, MP3- Player, Kalender, Taschenlampe, Navigationsgerät, Spiele und weitere Funktionen. Außerdem ist es handlich und leicht bedienbar. Auch die Handy-Finanzierung ist heute leichter. Der Besitzer kann sich beispielsweise aus einem großen Angebot aus Flatrate- Paketen und Verträgen das Passende aussuchen. Die Telsol GmbH bietet zum Beispiel, Geräte auf Ratenzahlung auch ohne Vertrag an. Eine Kritik an Smartphones ist, dass sie unkommunikativ machen würden. Allerdings lässt diese Meinung langsam nach, da es unter anderem durch das mobile Internet viel einfacher ist, soziale Kontakte herzustellen und zu pflegen. Die Strahlung die von diesen Geräten ausgeht ist ein weiterer Kritikpunkt. Neuere Modelle strahlen aber schon weniger, als alte Handy- Modelle.