Ratgeber
Taktisches Training mit End of Nations

Viele Onlinespiele sorgen nur kurzweilig für Spaß und Euphorie, weil sie systematisch zu kurz gedacht wurden und keine ausreichenden Entwicklungsstufen anbieten - anders als aktuelle Computerspiele. Deutlich wird dies vor allem an den vielen relativ gleich aufgebauten Simulationsspielen, die weniger auf Fähigkeiten basieren denn auf bereits erarbeitete Ressourcen. Eine Art Lichtblick stellt hier das Spiel "End of Nations" dar, ein "Multiplayer Online Battle Arena"-Spiel im Bereich der Echtzeit-Strategiespiele. Der Aufbau dieses Spiels entspricht schematisch dem Aufbau einer Arena, die ein zentrales Gebäude beheimatet - unterschiedliche Helden und Einheiten unter dem Kommando des Spielers müssen koordiniert und befehligt werden, um zum Erfolg zu kommen.

Schnelle Entscheidungen sind gefragt

Da dieses Spiel in Echtzeit abläuft und dem Free-to-play-Spiel-Prinzip folgt, können sich Mehrheiten auf dem Schlachtfeld relativ schnell ändern. Der jeweilige Fortschritt eines Einzelnen und seines Teams hängt also davon ab, wie man die zur Verfügung stehenden Ressourcen nutzen und richtig bündeln kann. Die böse Seite wird durch den "Orden der Nationen" dargestellt, einer verblichenen Weltmacht im 21. Jahrhundert und verantwortlich für all die Unterdrückung und Tyrannei des gemeinen Volkes. Als Spieler tritt man hier in der Rolle eines Kommandeurs auf, welcher sich der Gemeinschaft und seiner eigenen Truppe erst noch beweisen muss.

Das Spiel ist als klassisches Clientgame mit Download aufgebaut, was einen kostenlosen Account beim Publisher Trion erforderlich macht. Entwicklungssprünge sind hier sehr schnell vollzogen, sodass auch Einsteiger relativ frühzeitig ihre erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten unter Beweis stellen können. Die erfolgreiche Beendigung von Missionen sorgt dafür, dass man mit Waffen, Technologien und letztlich auch neuen Einheiten ein wachsendes Heer aufbauen kann. Als taktisch aufgebautes Spiel kann hier sowohl der Kampf gegen konkurrierende Kommandeure wie auch gegen den "Orden der Nationen" aufgenommen werden. Basen und Stützpunkte sichern den Fortschritt, durch Erfahrungspunkte nach jeder gewonnenen Schlacht sind höhere Ränge und damit auch Erweiterungen der Kapazitäten möglich.

Stärken und Schwächen ausnutzen

Eine interessante Komponente in diesem Spiel ist durch unterschiedliche Stärken und Schwächen der Einheiten gegeben. Ein effektiver Gegenschlag oder Angriff erfordert mitunter nicht eine Vielzahl an Einheiten, sondern nur eine ausreichend geschützte Zahl bestimmter Typen. Im Kern geht es also um eine Truppenkombination, die Angriffe aus dem Hinterhalt abwehren und auch Quartiere sichern kann. Verbündete sind hier nicht nur in taktischer Hinsicht das Mittel zum Ziel, denn Territorien stehen unter ständigem Beschuss der anderen Kommandeure. Andererseits stellen Rohstoffe auch die Basis allen Fortschritts dar, was zu parallelen Plünderungen führt. Aber auch der Handel darf nicht vernachlässigt werden, er ist international und interaktiv - taktisches Geschick erstreckt sich also auf mehrere Bereiche.