Wirtschaft und Börse
Frankfurt mal abseits von Wirtschaft und Verkehr erleben

Frankfurt am Main Den Namen dieser Stadt assoziiert man sofort mit der gewaltigen Skyline des mächtigen Bankenzentrums, das nicht umsonst auch "Mainhattan" genannt wird, dem großen Flughafen, der die Stadt zum internationalen Verkehrsknotenpunkt macht, und weltweit wichtigen Messen, wie z.B. der IAA. Diese Stadt ist eine wahre Weltstadt, zumindest ökonomisch gesehen. Dabei gerät leicht die Kultur der Stadt in den Hintergrund. Die wenigsten kommen nach Frankfurt, um Urlaub zu machen, dabei muss sich die fünftgrößte Stadt Deutschlands auf dieser Ebene keinesfalls hinter den anderen deutschen Großstädten verstecken.

Der Frankfurter Weihnachtsmarkt beispielsweise feiert in diesem Jahr seinen 620. Geburtstag. Das macht ihn zu einem der ältesten und traditionsreichsten Weihnachtsmärkte in ganz Deutschland. Auch über die Grenzen des Bundesgebiets hinaus erfreut er sich starker Beliebtheit, sodass "Außenposten" des Frankfurter Weihnachtsmarktes mittlerweile auch in mehreren britschen Städten zu finden sind.

Über die breite Fläche des Römerbergs, der als Rathausplatz seit dem Hochmittelalter das Zentrum der Innenstadt darstellt, erstrecken sich nicht nur Verkaufsbuden für Glühwein und Leckereien, sondern hier findet man neben historischen Karussells und einem bunten Angebot an Kunsthandwerk auch eine Bühne, auf der verschiedene Aktionen stattfinden. Am Mittwoch, dem 27. November 2013 um 17:05 wird von hier aus der diesjährige Weihnachtsmarkt feierlich durch das Glockenspiel der Nikolaikirche "eingeläutet". Neben dem täglichen Glockenspiel kann man vom 30. November bis zum 21. Dezember ebenfalls täglich um 19:30 Uhr dem Adventsliedersingen der Kirchen beiwohnen, ganz egal ob singend oder als andächtiger Zuhörer. Neben zahlreichen weiteren Programmpunkten, die die Webseite frankfurt-tourismus.de im Detail aufführt, stattet selbstverständlich auch der Nikolaus den Besuchern des Weihnachtsmarktes am 6. Dezember um 17:30 einen Besuch ab.

Die Kleinmarkthalle: ein echtes Stück Frankfurt

Wer nach einem Bummel durch die historische Altstadt hungrig und durchgefroren ist, aber noch genug Energie für einen Spaziergang aufbringt, sollte unbedingt in der Kleinmarkthalle vorbeischauen. Die Markthalle kann eine Geschichte von mittlerweile über 130 Jahren aufweisen. Die 1879 errichtete alte Halle beherbergte bis zum Jahre 1928 auch den Großmarkt. Nachdem sie 1944 allerdings fast vollständig zerstört worden ist, fand ihre Neueröffnung im Jahre 1954 statt, jedoch 200 Meter neben ihrem ursprünglichen Standort. Heutzutage werden in der Kleinmarkthalle hauptsächlich frische Lebensmittel, darunter sowohl regionale Spezialitäten als auch eine internationale Vielfalt, angeboten. Neben Lebensmitteln kann man hier aber auch Blumen und Saatgut erstehen. Vor allem aber lohnt es sich, an einem der vielen kleinen Essensstände und Cafs eine kleine Stärkung zu sich zu nehmen und eine kleine kulinarische Reise zu unternehmen. An den zahlreichen Buden mit echter Frankfurter "Worscht" führt eigentlich kein Weg vorbei, aber auch Freunde mediterraner oder japanischer Spezialitäten kommen auf ihre Kosten. Nach einem Kaffee in entspannter Atmosphäre sind aber sicher auch die letzten Glieder wieder ausgeruht, um die Erkundungstour durch die Stadt fortzusetzen.

Unvergessliche Abende in einmaliger Atmosphäre

Für einen unvergesslichen und entspannten Urlaub in der Metropole sorgt eine gut durchdachte Planung für den Abend und die Nacht. Bei www.accorhotels.com findet man einen guten Überblick über eine ganze Reihe Hotels in der Stadt, die man auf der Webseite auch direkt buchen kann. Wer zum Jahreswechsel in Frankfurt ist, sollte auch die Silvesterparty spätestens jetzt planen. Das Druckwasserwerk bietet neben einem kompletten Silvesterdinner auch während des restlichen Jahres eine einmalige Atmosphäre für den etwas anderen Restaurantbesuch. Wer Deutschland kulinarisch und gedanklich kurz verlassen möchte, kann sich auf einen Ausflug ins Herzen Afrikas begeben. In beiden Restaurants sollte man übrigens unbedingt möglichst frühzeitig reservieren, damit man sicher sein kann, auch noch einen Tisch zu bekommen.

Ausklingen lässt man den Abend am besten mit einem Bummel durch das Kneipenviertel Sachsenhausen. Wer aber lieber tanzen geht, findet auf der Hanauer Straße eine Reihe angesagte Clubs. Kulturfans kommen schließlich in der Alten Oper auf ihre Kosten, deren Programm eine Mischung aus Klassik und Moderne bietet. Wer sich für die klassische Oper begeistert, sollte allerdings der Oper Frankfurt einen Besuch abstatten. Wie wir berichteten, wurden erst kürzlich gleich zwei Mitglieder ihres Ensembles mit dem begehrten Faust-Theaterpreis ausgezeichnet, ein undotierter, aber künstlerisch bedeutsamer Preis, der jährlich von Künstlern an Künstler überreicht wird.