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Der Arminia-Kommentar
0:1 in Bochum - Genickbruch und Handball

(Foto: Grotevent)
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Bochum – Vom Genickbruch des frühen Gegentores erholte Arminia Bielefeld sich am Freitag Abend im Bochumer Ruhrstadion. Danach gab es Handball – immer um den Strafraum des VfL Bochum herum. Und wieder ist der Ideenmangel ein Thema in Bielefeld.

Es hätte so schön laufen können. Arminia beginnt das Spiel mit zwingendem Flachpassspiel nach vorne. Jonathan Clauss von rechts und Florian Hartherz von links scheitern an Riemann. Eine dicke Doppelchance, die erste des Spiels. Mit ähnlichem Elan spielen die Blauen weiter nach vorne – bis zur achten Spielminute.

Ein schönes Solo von Tom Weilandt, aber auch eine etwas zögerliche schwarzweißblaue Defensive, ein Billard-Tor – und vorbei war es erstmal mit dem forschen Tempo der Blauen und ihrem Zug zum Tor. Die Bielefelder hatten mehr Ballbesitz, mehr vom Spiel, aber das war es auch.
 
Kaum wurden steile Pässe gespielt, kaum das Flügelspiel genutzt, obwohl sich vor allem Clauss und Brunner auf der rechten Seite immer wieder anboten. Gegen Mitte der ersten Halbzeit gab es mithin ganze Ballstafetten vor der Mittelinie, quer, zurück und ohne Idee, dem tief stehenden VfL zu begegnen. Auch die reichlichen Eckbälle brachten das Tor der Gastgeber nicht ernsthaft in Gefahr.  

Mit der Hereinnahme von Andreas Voglsammer zur zweiten Halbzeit kam der Schwung etwas zurück. Allerdings waren die Aktionen der Blauen weiterhin nicht zwingend genug. Wie beim Handball passte Arminia rund um den Bochumer Strafraum und versuchte, durch komplizierte Anspiele durch die Mitte zum Tor vorzudringen.

Eine solche Aktion endete mit einem Pfostentreffer durch Voglsammer. Dass in der Schlussphase das lange Eisen hervorgeholt wurde, ist sicher der Spielsituation geschuldet, der Erfolg war mit dieser Vorgeschichte jedoch vorhersehbar.

Mal in Führung gehen

Kämpferischen Einsatz, Engagement, Wille – all das hat Arminia in Bochum gezeigt. Und auch das Zusammenspiel war ordentlich. Spielerisch und mental war es ein guter Auftritt des DSC. Das frühe Gegentor brach den Blauen erstmal das Genick. Danach kehrten sie wieder, spielten aber zu umständlich und ohne wirklich gute Idee.

Die Länderspielpause soll ja immer konstruktiv genutzt werden. Arminia ist etwas zu wünschen, was nicht trainiert werden kann: Im Spiel in Führung zu gehen. Führt die forsche Spielweise früh zum Erfolg, können die Blauen den Ball und vor allem sich selbst laufen lassen.

Am besten, bevor der Mangel an Ideen und Durchschlagskraft, von dem nicht nur hier in den letzten Spielen schon öfter die Rede war, zu einem ernsten Problem wird.
 

 


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Sonntag, 21. April, 13.30 Uhr
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Tabelle

30. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
8St. Pauli3040:46-645
9Bochum3041:43-239
10Bielefeld3044:48-439
11Gr. Fürth3033:48-1538
12Darmstadt3040:48-837

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