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Das nächste Kapitel einer Erfolgsgeschichte
Arminia Bielefeld: Das Frauenteam in der Hinrunde 2016/2017

(Foto: Grotevent)

Bielefeld – Durchmarschiererin, Aufsteigerin und jetzt eine gute Rolle in der Zweiten Bundesliga Nord: Die Frauenmannschaft des DSC Arminia Bielefeld blickt auf eine beeindruckende Erfolgsgeschichte zurück. Jan-Hendrik Grotevent fasst das jüngste Kapitel, die Hinserie 2016/2017, zusammen.  

Obere Hälfte – Der Saisonverlauf

16 Monate war Markus Wuckels Mannschaft ungeschlagen, als es losging. Und wie auch schon im Vorjahr muss der DSC in einer neuen Liga zurechtkommen. Trotz guter Leistung verlor Arminia mit 1:4 beim Bundesligaabsteiger Werder Bremen. Zur Heimpremiere in der neuen Spielstätte in Quelle führte Arminia mit 4:1, die Reserve des Bundesligatabellenführers aus Potsdam konnte aber noch ausgleichen. Dennoch war zu diesem Zeitpunkt schon zu erkennen, dass Arminia in der 2. Bundesliga Nord mithalten konnte. Gleich das nächste Auswärtsspiel gewannen die Blauinnen mit 3:0 in Bramfeld. Bis zur Winterpause folgten noch vier Siege, ein Unentschieden und drei Niederlagen. Seit dem dritten Spieltag bewegt sich Arminia zwischen dem vierten und dem sechsten Tabellenplatz. Highlights der bisherigen Saison waren die auf der Alm ausgetragenen Pokalspiele. Dabei wurde der Nachbar aus Gütersloh mit 6:2 besiegt. Gegen das Starensemble des VfL Wolfsburg hielt der DSC lange mit und schied mit einem respektablen 0:2 aus dem Wettbewerb.

Lehrgeld und Lehren

Es blieb nicht aus, dass die „Blauinnen“ als Aufsteiger und Durchmarschierer hier und da Lehrgeld zahlen mussten. Vor allem die Teams aus dem erweiterten Kreis der Aufstiegsfavoriten zeigten dem DSC die Grenzen auf. Neben dem bereits angesprochenen 1:4 in Bremen setzte es hohe Niederlagen in den Heimspielen gegen die zweite Mannschaft des VfL Wolfsburg (0:7) und gegen den BV Cloppenburg (0:4). Natürlich haben diese Mannschaft andere Möglichkeiten und andere Kader – Wolfsburgs Ewa Pajor traf beispielsweise sowohl für die erste als auch für die zweite Mannschaft des VfL gegen Arminia. Die Blauinnen zogen ihre Schlüsse. In der Erkenntnis, dass eine Mannschaft wie Arminia in jedem Spiel der Zweiten Bundesliga an ihre Grenzen und darüber hinaus gehen muss, setzte Trainer Markus Wuckel auf konditionelle Arbeit, auf gezielte taktische Umstellungen und auf Einzelgespräche.

Kampfmoral und Spielfreude

Teamgeist und Kampfmoral zeichneten Arminia in der Hinrunde am auffälligsten aus. Etwa gewann Arminia beim FSV Gütersloh nach 2:0 und 2:2 durch einen Treffer in der Schlussphase und besiegte Union Berlin nach 0:2-Rückstand mit 3:2.

Grundsätzlich zeichnet sich das Spiel Arminias durch hohen Einsatz, Spielfreude und auch taktische Variabilität aus. Die Neuzugänge zu Saisonbeginn erwiesen sich als echte Verstärkungen. Zum Beispiel erzielte Sarah Grünheid sechs und Annabel Jäger drei der insgesamt 22 Bielefelder Ligatreffer. Auch das „Stammpersonal“ wusste zu überzeugen. Kapitänin Maxine Birker organisiert das Mittelfeld und steuerte selbst vier Tore bei. Karolina Bochra, Kamila Kmiecik und Symela Ciesielska wurden zur polnischen Nationalmannschaft eingeladen.

Mehr als gute Chancen auf den Klassenerhalt

Die 2. Frauen-Bundesliga Nord teilt sich in etwa so auf: Die Spitzengruppe, die um den Aufstieg bzw. die Meisterschaft spielt, besteht aus der Reserve des VfL Wolfsburg (die nicht aufsteigen darf), Werder Bremen und dem BV Cloppenburg. Das Mittelfeld, schon mit deutlichem Abstand auf die Spitzenränge, besteht aus dem FSV Gütersloh, Arminia Bielefeld und dem SV Meppen. Wiederum mit Abstand folgt der Abstiegskampf. Nach der Hinrunde hat Arminia acht Punkte Vorsprung auf die rote Zone. Vor allem gegen die untere Tabellenhälfte haben die Blauinnen gepunktet. Wiederholen sie diese Leistungen, ist der Klassenerhalt frühzeitig gesichert. Für einen Abstiegskampf müsste neben einer merklichen Leistungssteigerung der „Unteren“ auch ein deutlicher Einbruch Arminias erfolgen. Danach sieht es nach den bisher gezeigten Leistungen nicht aus. Arminia wird gewappnet in die Rückrunde gehen und die Saison voraussichtlich im Tabellenmittelfeld abschließen.

Eine Arminia-Erfolgsgeschichte

Das Frauenteam von Arminia Bielefeld schreibt ihre jüngste Erfolgsgeschichte weiter. Die gesamte Frauenfußballabteilung des DSC ist gut aufgestellt. Die Zweite Mannschaft steht stabil in der Bezirksliga und strebt als „Talentschmiede“ mittelfristig den Aufstieg in die Landesliga an. Gleich zwei U17-Teams gehen für Arminia an den Start. Auch C-, D- und E-Juniorinnenteams treten an. Die Abteilung hat die Wertschätzung des Präsidiums und bekommt mehr und mehr öffentliche Aufmerksamkeit – zum Pokalspiel gegen Wolfsburg kamen 1.500 Zuschauer auf die Alm. Die körperliche Fitness, die mentale Einstellung und die Kampfmoral sowie die spielerischen Fähigkeiten sorgen dafür, dass Arminias Frauenteam in der 2. Bundesliga eine gute Rolle spielt.

 

 

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Tabelle

34. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
2Nürnberg3461:392260
3Holstein3471:442756
4Arminia3451:47448
5Regensburg3453:53048
6Bochum3437:40-348

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