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Nach dem Sieg gegen Nürnberg
Arminia Bielefeld ist immer für ein Tor gut

(Foto: dpa)
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Bielefeld – Normalerweise wird nach jedem Spiel von Arminia Bielefeld die Tabelle zerpflückt. Aufstiegsträume, Abstiegsmahnungen. Nach dem Sieg gegen Nürnberg überwog einfache Freude. Einfache Freude über eine Mannschaft, die immer für ein Tor gut ist. Jan- Hendrik Grotevent erklärt am Nürnberg-Spiel, warum Arminia auch ohne Tabelle Spaß macht.

Der 1.FC Nürnberg spielte geduldig und abwartend. Die Mittelfranken lauerten auf Fehler und Lücken der Bielefelder, um dann das entscheidende Tor zu erzielen – so sah es zumindest aus. Denn diesem Matchplan setzten die Blauen von Beginn an hohe Konzentration und eine hohe taktische Disziplin entgegen. Auf dieser Grundlage kam der Tabellenzweite nicht nur kaum zum Zuge, Arminia konnte ihn auch auf Augenhöhe holen.

Mehr und mehr gesteigert - ...und immer für ein Tor gut

Arminia überstand knifflige Phasen und übernahm in der zweiten Halbzeit mehr und mehr die Kontrolle. Die Mannschaft blieb bei ihrem taktischen Stiefel, der durch die Einwechslungen nochmal eine neue Dynamik erhielt. Patrick Weihrauch und Christoph Hemlein, die für Keanu Staude und Leandro Putaro in der Schlussphase kamen, zeigten, dass sie brannten. Fabian Klos, der für Andreas Voglsammer eingewechselt wurde, legte den Siegtreffer vor, in dem er instinktiv eine geklärte Flanke ins Feld zurück köpfte.

Die Blauen machten nicht auf. Sie verloren nicht die Geduld und nicht die Disziplin. So war es auch möglich, in der Schlussphase das Tor nicht mit der Brechstange, sondern mit Übersicht zu erzielen. Da war eine sehenswerte Spieleröffnung durch Weihrauch. Da war die eben erwähnte Klos-Vorlage. Da war Manuel Prietl, der nicht drauf hielt, sondern auf den besser platzierten Konstantin Kerschbaumer ablegte. 

Dass Arminia bisher in acht von 26 Spielen im letzten Moment traf, ist kein Zufall. Das ist die Folge nicht nur der Fitness, die Arminia auch gegen Nürnberg wieder auf den Platz brachte, sondern auch des Selbstvertrauens, das die Mannschaft in 2017/2018 auszeichnet. „Wir sind immer für ein Tor gut“ ist öfter in dieser Saison zu hören. „Wer das Tor letztlich schießt, ist egal.“, sagt der Siegtorschütze vom Freitag. Und diese Aussage reiht sich ein in das Bielefelder Selbstvertrauen.

Qualität auf den Platz gebracht – Grund genug zur Freude

Natürlich war es kein großes TikiTakaTuka und kein „Bielefelder Kreisel“, was da am Freitag Abend auf den Rasen der Alm gezaubert wurde. „Dass die Mannschaft bis zum Ende an den Sieg geglaubt hat, ist auch eine Frage von Qualität, Mentalität und Moral.“, sagte Jeff Saibene nach dem Spiel.

Arminia hat alle Qualitäten auf den Platz gebracht, die die Mannschaft in dieser Spielzeit auszeichnet. Das Publikum dankte ihr mit einer tollen Stimmung vor allem in der Schlussphase. Natürlich ist noch nicht alles gut. Was passiert, wenn die Mannschaft ihre Qualitäten nicht abruft, war in dieser Spielzeit häufig genug zu beobachten. Jeff Saibene hat nach den letzten Punktgewinnen und auch nach dem Sieg gegen Nürnberg gesagt, wie zufrieden er mit dem Erreichten sei und dass man stolz darauf sein könne. Und darin liegt vielleicht der Schlüssel zur „neuen Freude“ an Arminia. Auf das, was bisher erreicht wurde und mit dem, was im Hier und Jetzt auf der Habenseite ist, stolz sein. Natürlich mit Blick auf die Zukunft und ja, auch ein bisschen auf die Tabelle.

Aber vor allem mit Freude an einem Team, das immer für ein Tor gut ist.

 


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Tabelle

14. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
12Darmstadt1317:18-117
13Aue1313:18-514
14Bielefeld1316:21-513
15S´hausen1313:20-710
16Duisburg1312:20-810

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