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Zum Spiel auf St. Pauli
Arminia Bielefeld, oder: Elf fürs Phrasenschwein

(Foto: dpa)

Hamburg – Erste Halbzeit richtig guter Ballsport, zweite Halbzeit verschlafen. Frühes Tor geschossen, frühes Tor gefangen. Es gibt viele Phrasen, die das 1:1 zwischen dem FC St. Pauli und Arminia Bielefeld zusammenfassen können. Hier sind elf.

Die erste Halbzeit war Gewinn. Arminia profitierte von der frühen Führung und gewann das Kommando. Die zweite Halbzeit war Verlust. Der Verlust der Führung, der Verlust der spielerischen Linie. Ebenso gut kann der Zuschauer von einer weißen ersten und einer schwarzen zweiten Hälfte sprechen. Oder von Lust und Leid: Es war eine Lust, den Blauen in den ersten 45 Minuten beim Spielen zuzuschauen. Die Raumaufteilung stimmte, das taktische Verständnis stimmte, das Nachsetzen und das Spiel nach vorne stimmte auch. Das Leid nahm mit dem Umstand seinen Lauf, dass die Führung trotz einer Menge Torchancen nicht ausgebaut wurde. In der zweiten Halbzeit, als St. Pauli umstellte, das 1:1 erzielte und den Druck vervielfachte, war das Leid dann in vielen Szenen offensichtlich.

Daher gibt es Lob für Halbzeit Eins sowie Tadel für Halbzeit Zwei und die Chancenverwertung. Wer möchte, darf Ruhm und Schande verteilen. Allerdings tut das im vergleichsweise ruhigen schwarzweißblauen Umfeld fast niemand. Es sagt auch niemand, dass das Spiel erst ein Segen, dann ein Fluch war.

Frühe Vögel und Würmer

Apropos Fluch und Segen – das Spiel in Hamburg lässt auch eine ordentliche Phrasendrescherei über Fluch und Segen von frühen Toren zu. Das Match am Millerntor hat gezeigt, dass Spiele sich mit der Halbzeitpause wenden können und das Sprichwort „Früh mit dem Hahn um die Wette“ für beide Mannschaften gilt. Dass der Fußballgott demjenigen hilft, der früh aufsteht und dass der frühe Vogel den Wurm fängt – nun, das stößt aus Sicht von Arminia an Grenzen. Da passt der Aphorismus von Georg Lichtenberg: „Was hilft aller Sonnenaufgang, wenn wir nicht aufstehen?“.

Womit die Rückbetrachtung des Geschehens auf St. Pauli wieder beim Ausgangspunkt ankommt und endlich auch mal eine Fußballphrase bemüht wird: Machst Du vorne keinen rein, kriegst Du hinten die Tore. Das waren jetzt insgesamt elf Münzen für das Phrasenschwein.

Uwe Neuhaus ist nicht hundertprozentig zufrieden, spricht aber von einem gerechten Unentschieden. Die Fans der Blauen hadern zwar mit den beiden unterschiedlichen Halbzeiten, nehmen das Ergebnis aber mit Gleichmut. Und der Kommentator bemüht Phrasen.

Wenn es soweit kommen konnte, kann es nicht so schlecht um Arminia Bielefeld stehen.

Tabelle

30. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
8St. Pauli3040:46-645
9Bochum3041:43-239
10Bielefeld3044:48-439
11Gr. Fürth3033:48-1538
12Darmstadt3040:48-837

 

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30. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
8St. Pauli3040:46-645
9Bochum3041:43-239
10Bielefeld3044:48-439
11Gr. Fürth3033:48-1538
12Darmstadt3040:48-837

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