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Nach der Niederlage gegen Ingolstadt
Arminia Bielefeld: Verloren oder hergeschenkt?

(Foto: Grotevent)
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Bielefeld –   Es ist sommerliches Wetter, es geht um nichts mehr, Arminia Bielefeld verliert nach einem mäßigen Auftritt mit 1:3. Da ist es nachvollziehbar, dass viele Fans über die „hergeschenkten Punkte“ wettern und die Profis schon zu Ostern im Urlaub wähnen. Und angesichts der gezeigten Leistungen liegen solche Vermutungen auch nahe. Doch einer argumentiert dagegen: Trainer Uwe Neuhaus.

Die ersten 20 Minuten agierten die Blauen konzentriert und kampfstark, versäumten es aber, die Führung zu erzielen. Neuhaus spricht von einer „fantastischen ersten Hälfte“, in der wieder nicht die Tore fallen. Das 0:1 fällt nach einem individuellen Fehler, in dem sich zudem die Abwehr „im Tiefschlaf“ (Neuhaus) befand. Bis hierhin dürften Fans und Trainer einig sein.

Was die Fans in der zweiten Halbzeit sahen, war das 0:2, bei dem die Abwehr auch kaum Gegenwehr zeigte. Sie sahen, dass die Struktur im Spiel der Blauen mehr und mehr verloren ging. Sie sahen beim 0:3 drei Arminen, die einen Ingolstädter nicht stoppen konnten.

Sie sahen zwar noch ein sehenswertes Freistoßtor, aber auch, dass sich Arminia kaum gegen die Niederlage wehrte, hinten das eine oder andere Mal unsicher agierte und schließlich die Köpfe hängen ließ. 

Und sie sahen, dass einige Spieler weit unter ihren Fähigkeiten blieben. Von „08/15-Fußball“ und „Von denen kommt heute gar nichts“ war auf den Rängen die Rede. Und natürlich auch von „Wettbewerbsverzerrung“, „Arbeitsverweigerung“ und noch konsequenteren Aussagen ob der Tatsache, dass es in dieser Spielzeit um nichts mehr gehe. Der Verfasser dieser Zeilen nimmt sich da auch nicht aus.

Auf der Pressekonferenz verbat sich Uwe Neuhaus Fragen nach eben diesem fehlendem Biss. Zur zweiten Halbzeit hatte man sich, so der Coach, vorgenommen, defensiv sicherer zu stehen und weiter nach vorne zu spielen. Das habe mit dem 0:2 früh einen Dämpfer erhalten.

Der Rückstand sei mehr und mehr in die Köpfe der Spieler gekommen, gerade dann durch das 0:3. Er verwies zudem auf die individuelle Klasse des FC Ingolstadt. Dabei versuchte Neuhaus keinesfalls, das Gesehen schön zu reden, im Gegenteil: „Ich bin heute nicht nur enttäuscht, sondern schon richtig sauer.“. Der Trainer sah kein „Osterurlaubsproblem“, sondern erklärt ein schlechtes Spiel. „Kämpferisch kann ich meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen, im Abwehrverhalten dagegen schon.“. Und damit, das sollte auch der Fan anerkennen, hat er recht.

Eins hatten Trainer und Fans nach der siebten Heimniederlage der Saison jedenfalls gemeinsam: Sie waren sauer- wenn auch aus unterschiedlichen Gründen. Neuhaus hatte „Hundert Prozent bis zum Saisonende“ ausgelobt. Gegen Ingolstadt hat es nicht geklappt – und das bleibt unterm Strich. Unabhängig davon, woran es lag.

 


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34. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
5Heidenheim3455:451055
6Holstein3460:51949
7Bielefeld3452:50249
8Regensburg3455:54149
9St. Pauli3446:53-749

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