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Geld schießt erst später Tore
Arminia Bielefeld zwischen Fürth und Bochum - Entscheidend ist immer noch auf‘m Platz

(Foto: Grotevent)
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Bielefeld – Arminia ist gerettet, Arminia hat Planungssicherheit. Zumindest finanziell. Sportlich stehen die Bielefelder zwischen zwei verlorenen Punkten gegen Fürth und dem schweren Auswärtsspiel in Bochum. Finanzen hin und her, entscheidend ist trotzdem auf‘m Platz. Und gerade für Fans ist das sehr viel konkreter als das abstrakte Finanzwesen.

Am Mittwochabend gegen Greuther Fürth spielte Arminia aktiv und insgesamt ordentlich. Arminia war deutlich feldüberlegen. Arminia stand sicher in der Defensive. Arminia hatte eine ganze Palette von Torchancen. Und Arminia machte das Siegtor nicht. Da der abstiegsgefährdete Gegner kaum dagegenhielt, erlebten die Zuschauer ein 0:0. Zwei unter dem Strich verlorene Punkte trotz guten Spiels.

Finanzierung abstrakt – Pfostenschuss konkret

Das Bündnis Ostwestfalen gibt Arminia ein wirtschaftliches Fundament. Arminia bricht auf in Zeiten der finanziellen Planungssicherheit. Von Aufbruchstimmung war am Mittwoch Abend kaum etwas zu spüren. Gut, der beim Weg zur Alm fast gespenstisch leere Siegfriedplatz, die Minuskulisse von 12.500 Zuschauern und der tapfere, aber müde Support sind allesamt auf die ungeschickte Spielansetzung zurückzuführen.

Und wie hätte die Alm auch den Aufbruch in finanzielle Planungssicherheit feiern sollen? Eine Choreo mit allen Firmenlogos? „Ostwestfalen, Ostwestfalen, hey, hey“, was seit eh und je angestimmt wird? Euphorisch sein, weil die Zahlen nicht mehr dunkelrot sind, während Schütz‘ Freistoß am Gestänge landet? Geld, Finanzen, Konsolidierung, KGaA...Das sind alles verdammt abstrakte Begriffe, vor allem wenn Voglsammer gerade im Strafraum an den Ball kommt.

Die Fans haben natürlich eine Vorstellung von Finanzen, Management und Finanzmanagement. Gerade in den letzten Jahren musste sich das schwarzweißblaue Umfeld angesichts der Situation des DSC damit auseinandersetzen. Und sei es nur die diffuse Angst vor dem Unvorstellbaren, der endgültigen Pleite der Blauen.

Es ist unbestritten: Das Bündnis Ostwestfalen, die finanzielle Rettung des DSC, die Möglichkeit, die Zukunft sicher planen zu können – das alles sind wirklich wunderbare Dinge, einmalig in der bisherigen Vereinsgeschichte. Aber in diesem Fall schießt Geld (noch) keine Tore.

Zukunft: Finanziell nachhaltig und Auswärts an die Castroper

Arminia hat nun die Chance, in eine bessere Zukunft zu gehen. Wenn die Verantwortlichen umsichtig handeln, aber das ist eine andere Tasse Tee. Die Tore müssen die Stürmer in dem blauen Hemd, die Kicker aus Westfalen, immer noch selber schießen. Und die Männer jubeln ihnen zu, vielmehr noch unsere Damen, wenn es Grund zum Jubeln gibt.

Die unmittelbare Zukunft heißt: Auswärts nach Bochum. Die taktische Diszipliniertheit, die aufmerksame Defensive und das lebendige Spiel können die Blauen aus dem Match gegen Greuther Fürth mitnehmen. Vorne sollten sie effektiver agieren. Vielleicht die in der bisherigen Saison so erfolgreiche Auswärtstaktik auspacken.

Denn entscheidend ist immer noch auf’m Platz. Das Geld schießt erst später Tore.

 


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Tabelle

2. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
3Gr. Fürth24:224
4Köln23:124
5Bielefeld23:214
6Union22:114
7Paderborn22:113

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