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0:1 in Aue
Philipp Klewin enttäuscht: Kaum gefordert, ordentlich gespielt, trotzdem verloren

Philipp Klewin, hier bei der Arminia-Niederlage in Aue. (Foto: Eibner Pressefoto)
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Aue – Nachdem sich Arminias Stammtorwart Stefan Ortega Moreno in der Nachspielzeit gegen Greuther Fürth verletzte, stand nun Philipp Klewin in Aue zwischen den Pfosten der Ostwestfalen. So verlief seine Zweitligapremiere.  

Zu Saisonbeginn wechselte Philipp Mickel Klewin aus Erfurt nach Bielefeld. Das schwarzweißblaue Umfeld quittierte die Verpflichtung des 25jährigen durchaus kontrovers. Warum nicht den begabten Nicolai Rehnen behalten? Warum ausgerechnet den Torwart verpflichten, der sich in Vorzeiten ein Tor des Monats von Christoph Hemlein fing und dabei gar nicht gut aussah? Beim vorhergehenden Treffer von Fabian Klos auch nicht?

Mag auch der Bielefelder Fußballfreund gern die Vergangenheit bemühen – Philipp Klewin tat es nicht. Reifer sei er geworden, sagte er zur Neuen Westfälischen und freue sich auf sein Zweitliga-Debüt.

Zu Beginn der Partie im Erzgebirge musste Klewin sich in die Abläufe herein finden. Das wurde bei Rückpässen und auch beim Klären – oft ins Seitenaus – offensichtlich. Das zeigte sich auch bei einem Flatterball, der Klewin erst durch die Hände und dann vor den Kopf fliegt, eher der Keeper ihn zu packen kriegt. Im weiteren Spielverlauf gewann der Torwart mehr und mehr Sicherheit und agierte bei Rückpässen und als Anspielstation mit der Souveränität, die von ihm erwartet wird. Einige Bälle wehrte er nach unten ab und sicherte sie im Nachfassen, dabei kann man ihm aber keine Unsicherheit unterstellen.

Da der FC Erzgebirge nicht viel Offensives anbot, musste Klewin sich auch nicht auszeichnen. Umso ärgerlicher ist für ihn, dass er beim ersten ernsthaften Torschuss des Spiels ohne jede Abwehrmöglichkeit ist. Im folgenden hat er wiederum kaum etwas zu tun. In der Schlussphase rettete er zweimal stark.

Undankbar

Unterm Strich erlebte Klewin den undankbarsten Verlauf, den ein Spiel für einen Torwart nehmen kann. Er bekam nicht wirklich etwas Ernsthaftes auf den Kasten, hielt das, was er halten konnte und kassierte ein Traumtor, an dem er nichts zu halten hat.

Wenn ein Torwart sich sonst nichts zuzuschreiben hat, er als Anspielstation sicher spielte und zwei ordentliche Paraden im Spielbericht hat, ist das Spiel des Philipp Klewin in Aue ein gelungenes Debüt, auch wenn es keine wirklich kniffligen Szenen zu meistern gab. Die großen Bewährungsproben stehen noch aus.

Für Philipp Klewin gilt, was derzeit für alle Spieler von Arminia Bielefeld gilt: Es kommen auch wieder andere, hoffentlich bessere Zeiten.

Tabelle

31. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
8St. Pauli3040:46-645
9Bochum3041:43-239
10Bielefeld3044:48-439
11Gr. Fürth3033:48-1538
12Darmstadt3040:48-837

 


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31. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
8St. Pauli3040:46-645
9Bochum3041:43-239
10Bielefeld3044:48-439
11Gr. Fürth3033:48-1538
12Darmstadt3040:48-837

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