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2:2 in Paderborn
Arminia: Klares Zeichen pro Jeff Saibene von den Rängen

Jeff Saibene. (Foto: Schulte)
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Paderborn – Und wieder kein Sieg. In letzter Minute verspielt. Arminia Bielefeld hat das Pech förmlich an den Füßen kleben. Folgte nach Abpfiff des 2:2-Remis in Paderborn die zu erwartende, wütende Reaktion der Fans? Nein. Sie feierten ihren Coach. Sie forderten via Banner: „Jeff bleibt Chef!“ Es war nicht das einzige klare Bekenntnis der Anhängerschaft zu ihrem wackelnden Übungsleiter.

Es waren im Vorfeld des OWL-Duells mit dem SC Paderborn nahezu alle Faktoren zusammengekommen, die für einen klaren Ausgang zugunsten der Gastgeber sprachen. Arminia Bielefeld hatte, ein mäßiges Remis ausgenommen, Pleite um Pleite eingesteckt und noch dazu mit argen personellen Nöten zu kämpfen. Paderborn hatte daheim noch kein Spiel verloren und zuletzt einen 5:1-Auswärtssieg gefeiert. Nicht wenige spekulierten vor Anpfiff nur noch über die Höhe des Heimerfolgs.

Doch schon nach den ersten fünf Minuten hatte sich angedeutet, dass das DSC-Trainerteam um Jeff Saibene eine andere, eine neue Mentalität eingeimpft hatte. „Wir wollten hier mutig auftreten, und das haben wir gezeigt“, sagte der Luxemburger nach Spielende. Und das war jedem in der Startelf anzumerken, ganz besonders aber Tom Schütz auf der Sechs und Manuel Prietl, der erstmalig in seiner Zeit bei Arminia in der Innenverteidigung aushelfen musste. Prietl half unaufgeregt in der Viererkette, produzierte keine Fehler. Schütz brachte die Gefahr nach ruhenden Bällen – es sollte sich spätestens bei der zwischenzeitlichen 2:1-Führung lohnen.

 

Ausgleich kurz vor Schluss ist „sehr enttäuschend“

Über die gesamten 90 Minuten zeichnete Arminia Bielefeld aus, dass sie die gefürchtete zweitbeste Offensive der 2. Bundesliga durch ihr eigenes, frühes Anlaufen stets in Schach hielten. Die schnellen Passstafetten auf dem Rasen fanden nur selten den Weg in den DSC-Strafraum, sodass sich Paderborn entfernt auch auf hohe Bälle verändern musste, die wiederum zunächst oft an Brian Behrendt förmlich zerschellten. Letztlich waren es jedoch zwei weite Schläge von Philipp Klement, die Arminia nicht verteidigen konnte und einen überraschenden Dreier kosteten. 

Hoch verteidigen, niedrig gewinnen – es sollte nicht ganz klappen. „In der letzten Minute den Ausgleich zu bekommen, ist sehr enttäuschend“, sagte Saibene. Doch er hatte Mut gesehen, Biss und Teamgeist. Kurzum: Es war eine lebendige Mannschaft, die wenige Argumente lieferte, trotz der nun neun Spiele andauernden Durststrecke den Trainer auszutauschen. Das unterstrichen nicht zuletzt auch die 2.000 mitgereisten Arminen im Gästeblock.

Fans fordern Saibene – und er kommt 

Schwieg dieser, teils schweren Herzens, in den ersten 45 Minuten noch zugunsten einer Protestaktion gegen Spielansetzungen unter der Woche, so machten sie in der zweiten Halbzeit zunächst mächtig Dampf und übernahmen akustisch klar die Hoheit in der Benteler-Arena. Nach Abpfiff aber zeigten sie bemerkenswerte Gesten, entrollten ein „Jeff bleibt Chef!“-Banner und forderten den Trainer sogar auf, sich persönlich den Applaus der Kurve abzuholen – Saibene zögerte kurz, kam dem Wunsch der Fans dann aber gerne nach. 

Die Trainerdiskussion der vergangenen Wochen ist vorerst beendet. Doch legen die Abstiegskandidaten im weiteren Verlauf des Wochenendes nach, könnte sich die tabellarische Situation trotz des sportlichen Achtungszeichens weiter verschärfen. Schon das nächste Heimspiel, ein traditionell undankbares gegen Kellerkind SV Sandhausen, wird eines, bei dem das Publikum mit nur einem Punkt nicht mehr zufrieden sein dürfte.

 


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Tabelle

34. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
5Heidenheim3455:451055
6Holstein3460:51949
7Bielefeld3452:50249
8Regensburg3455:54149
9St. Pauli3446:53-749

 


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8Regensburg3455:54149
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