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Der Rückblick
Arminia nach dem 2:2 in Paderborn: Noch nicht aufgegeben...

(Foto: Grotevent)
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Paderborn – Nach einer ansprechenden Leistung nimmt Arminia Bielefeld beim 2:2 (0:0) in Paderborn einen Punkt mit. Obwohl mehr drin war, obwohl es wieder zwei merkwürdige Gegentore waren, ist es doch ein Punktgewinn, für Optimisten vielleicht sogar ein gefühlter Sieg. Denn es zeigte sich in vielerlei Hinsicht, dass die Blauen noch lange nicht am Boden sind.

Was hatten die Fans des DSC vor der Fahrt in die Nachbarschaft nicht alles befürchtet. Das Kopfkarussell, das die Mannschaft blockiert. Die spielerischen Defizite, die das nach sich zieht. Die Abwehrfehler. Eine hohe Niederlage. Und auch die immer ernstere Frage, ob und wie lange Jeff Saibene noch Arminias Trainer ist. Einen Stimmungsumschwung.

Und dann zeigte Arminia sich kämpferisch und konzentriert und dominierte die ersten 20 Minuten des Spiels. Die Mannschaft zeigte sich gegenüber den letzten Wochen deutlich verbessert in den Zweikämpfen. Auch der Paderborner Treffer zum 1:1 kurz nach der eigenen Führung brachte keinen Knick in das Spiel der Blauen. Und wenn ein Fabian Klos nach dem Schlusspfiff zu seinen Mannschaftskameraden sagen kann, dass Ausgleichstore in der letzten Minute im Fußball halt passieren, dann sagt das auch etwas über die Mentalität der Spieler an diesem Freitag Abend aus.

Sie wissen noch, wo das Tor steht

Auch spielerisch zeigten sich Fortschritte, auch wenn das Team noch lange nicht auf dem Niveau des Saisonbeginns, geschweige denn der Vorsaison ist. Da waren schon einige fiese Fehlpässe dabei. Da waren schon ein paar Abstimmungsprobleme in der Defensive.

Da waren – mal wieder – zwei vermeidbare Gegentore. Aber da war auch die Kompromisslosigkeit im Abwehrverhalten. Lieber den Ball auf die Tribüne hauen als ihn zu verdaddeln. Da war das hohe Pressing und den Gegnern zu Fehlern zwingen, was einige Male funktionierte. Da waren auf engem Raum ein paar nette Ballstafetten zu sehen. Und da war ein in letzter Zeit oft gescholtenes Sturmduo, das doch nicht vergessen hatte, wo das Tor steht.

Und die Fans gingen mit. Sie spürten, dass die Mannschaft wollte. Sie erlebten, dass die Mannschaft zumindest abschnittsweise konnte. Sie gaben sich nach dem Stimmungsboykott in der ersten Halbzeit ebenso kämpferisch wie das Team auf dem Platz. Trotz des späten Ausgleichs feierten sie die Spieler nach dem Schlusspfiff. Und Jeff Saibene wurde lautstark vor den Gästeblock gefordert und mit Jubel empfangen, als er kam.

Sicherlich ist noch nicht alles optimal. Wie auch nach dem Spiel in Ingolstadt betonten die Aktiven im Nachgang, dass das Spiel wichtig für das kollektive Gemüt sei. Nun wird sich zeigen müssen, ob das Gefühl nicht schon wieder trügt. Aber die Fortschritte, die in Paderborn sichtbar wurden, mental und spielerisch, zeigen genau wie den Zuspruch der Fans für den Moment erstmal eins: Aufgegeben hat sich Arminia Bielefeld, sei es bewusst oder unbewusst, noch lange nicht.

Tabelle

30. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
1FC Bayern2978:294967
2Dortmund2968:363266
3RB Leipzig2955:223358
4Frankfurt2957:342352
5M'gladbach2948:351351
6Hoffenheim2960:392147
7Bremen2952:411146
8Bayer 042951:48345
9Wolfsburg2947:44345
10Düsseldorf2939:56-1737
11Hertha BSC2941:48-735
12Mainz 052934:50-1633
13Freiburg2939:50-1132
14Augsburg2940:55-1528
15Schalke 042930:47-1727
16Stuttgart2927:61-3421
17Nürnberg2924:54-3018
18Hannover2925:66-4114

 


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Sonntag, 21. April, 13.30 Uhr
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Tabelle

30. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
7St. Pauli2940:43-345
8Regensburg2943:42142
9Bielefeld2943:45-239
10Bochum2941:43-238
11Gr. Fürth2932:47-1537

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