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Frauenteam zweitklassig
Aufsteigerin Arminia Bielefeld!

(Foto: Grotevent)

Bielefeld – Es läuft bei Arminia Bielefeld! Die erste Mannschaft hält souverän die Klasse. Doch auch abseits von Meier, Klos, Ulm & Co. schreibt Ostwestfalens Nummer Eins Erfolgsgeschichten. Am Sonntag ist die erste Damenmannschaft in die Zweite Bundesliga aufgestiegen. Jan-Hendrik Grotevent war vor Ort, berichtet von Spiel und Aufstiegsfeier und erklärt, warum dieser Aufstieg sinnbildlich für Arminia ist. Und warum er gerne unterstützt werden darf.

Seit 1975 hat Arminia Bielefeld eine Fußballabteilung für Frauen und Mädchen. Der kürzlich verstorbene Rainer Schwarz leistete Pionierarbeit als Abteilungsleiter und Trainer. Bis ins hohe Alter hinein setzte er sich für die „weibliche Arminia“ ein. Die Mannschaft wurde in den 1980er Jahren regelmäßig Kreismeister und –pokalsieger. In den 2000er Jahren etablierte man sich in der Verbandsliga.

Der ehemalige Aufstiegsheld (1994/1995) Markus Wuckel übernahm das Team im Jahre 2004. Mit Unterstützung des Gesamtvereins, insbesondere durch den damaligen Geschäftsführer Sport Thomas von Heesen, machte Arminias Frauenteam vor allem durch den Einzug ins Westfalenpokalfinale 2010 und der dazugehörigen Qualifikation für den DFB-Pokal von sich reden.

Im letzten Jahr schafften die Damen den Aufstieg in die Regionalliga West, der dritthöchsten Spielklasse. Die jüngste Geschichte der Frauenabteilung des DSC ist eine beeindruckende Erfolgsstory. Seit Oktober 2014 ist die Mannschaft zu Hause ungeschlagen. Die letzte Niederlage überhaupt datiert aus dem April 2015.

Am Sonntag stand Arminias Frauenmannschaft vor dem Aufstieg in die Zweite Bundesliga. Am drittletzten Spieltag hatte sie sechs Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten aus Bocholt und eine Tordifferenz, die um 60 Treffer besser war – bei einem 100-Tore-Sturm ist nicht mehr von „theoretischen Möglichkeiten“ zu reden. Doch wie Arminias Frauen- und Mädchenabteilung auf ihrem Facebook-Profil schreibt: Vor der Feier noch der Dreier, oder anders gesagt: Das Heimspiel gegen die zweite Mannschaft des MSV Duisburg.

Arminia kontrolliert die Partie von Beginn an. Die Blauen spielen mit Übersicht nach vorne, doch tun sich schwer gegen die aufmerksame Defensive der Duisburgerinnen. Etwa 400 Zuschauer wohnen dem Match bei – eine hervorragende Zahl für (noch) drittklassigen Frauenfußball. Die „Stadtheide“ in BI-Schildesche ist ein typischer Amateurplatz. Nebenan liegt das Vereinsheim des SC Teutonia Altstadt.

Waffeln werden verkauft, eine Wurstbude hat geöffnet. Neben dem Platz spielen Kinder, vor dem Vereinsheim trifft sich der Stadtteil. Hinter den Abgrenzungszäunen schauen Kiebitze dem Spiel zu. Trotz der familiären Atmosphäre liegt Anspannung über dem Gelände. Das erste Tor für den DSC würde vermutlich die Dämme brechen lassen. In der 27. Spielminute ist es soweit. Maxine Birker trifft mit einem schönen Heber zum 1:0. Befreiender Jubel auf und um das Kunstrasenfeld. Und in der Tat: Damit ist der Bann gebrochen. Acht Minuten später steht es nach Toren von Karolina Bochra und Kamila Kmiecik per Elfmeter 3:0. Die Anspannung weicht, die Stimmung wird gelöster. Markus Wuckel hält seine Halbzeitansprache direkt zwischen den Bäumen hinter den Auswechselbänken.
 
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Nächstes Liga-Spiel

2. Bundesliga, 14. Spieltag
Arminia Bielefeld - MSV Duisburg
Freitag, 23. November, 18.30 Uhr
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Tabelle

14. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
12Darmstadt1317:18-117
13Aue1313:18-514
14Bielefeld1316:21-513
15S´hausen1313:20-710
16Duisburg1312:20-810

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