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Karriereende
Danke, Manuel Hornig

(Foto: dpa)
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Bielefeld – Die Sommerpause ist die Zeit der Neuverpflichtungen, aber auch die Zeit der Abschiede. Manuel Hornig wird Arminia Bielefeld aller Voraussicht nach erhalten bleiben, beendet aber seine aktive Karriere. Jan-Hendrik Grotevent würdigt einen verdienten Spieler.

Manuel Hornig wurde am 18. Dezember 1982 im südpfälzischen Kandel geboren. Das „Nomadenleben eines Fußballers“ (O-Ton Hornig) führte ihn vom SC Hauenstein über den 1.FC Saarbrücken, Kickers Offenbach, den 1.FC Kaiserslautern und die TuS Koblenz im Sommer 2011 zu Arminia Bielefeld. Neben der aktiven Karriere studierte Hornig Sport und Geographie auf Lehramt.

Für die Blauen absolvierte er wettbewerbsübergreifend 109 Spiele, erzielte sieben Tore und bereitete zwei Tore vor. Er spielte vor allem in der Innenverteidigung. Lediglich in einem Spiel, gegen den VfL Bochum in der Saison 2013/2014, wurde er im Sturm eingesetzt. In Erinnerung bleiben seine Übersicht und seine Zweikampfstärke. Als Manuel Hornig das letzte Mal in seinem Leben ein Kopfballduell verlor, lag er wohl noch im Kinderwagen. In der Saison 2013/2014 war er Mannschaftskapitän des DSC. In der Zukunft wird er in Arminias Nachwuchsbereich arbeiten.

Ein loyaler Armine

Neben Tom Schütz und Fabian Klos ist Manuel Hornig der einzige Spieler, der alle sechs Spielzeiten seit dem „Neuanfang“ im Jahre 2011 in Arminias Kader war. Nicht nur seine Fähigkeiten als Verteidiger, sondern auch menschlich war er wichtig für die Mannschaft. Hier bleibt vor allem eine Szene als Beleg in Erinnerung: Nach wenigen Minuten des entscheidenden Spiels um den Aufstieg im Mai 2013 gegen Osnabrück verletzt sich Manuel Hornig. Traurig und frustriert sitzt er auf dem Rasen – die gesamte Mannschaft kommt zu ihm, klopft ihm die Schulter und tröstet ihn.

Umgekehrt ist Hornig selbst ein vielleicht bekennender, zumindest sehr loyaler Armine. Unvergessen bleibt der verletzte Manuel Hornig im Abstiegskampf des Jahres 2014, als er im Rhythmus der Anfeuerungsrufe die Krücken in den Almhimmel streckte. Manuel Hornig ist ein solider Spieler, der sich mit seinem Verein identifizierte und immer Einsatz zeigte, ohne das an die große oder auch nur an die kleine Glocke zu hängen. Auch und gerade deswegen war Manuel Hornig bei den Fans beliebt – man erinnere sich an seine Aufmunterungsrede vor der Winterpause 2013/2014. Sein aktives Karriereende erfolgte eher still. Wohl auch, weil im Abstiegskampf eine „Abschiedseinwechslung“ nicht möglich war.

Danke, Manuel Hornig. Der Nachwuchs wird Freude mit Dir haben.

(Foto: dpa)

 


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14. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
12Darmstadt1317:18-117
13Aue1313:18-514
14Bielefeld1316:21-513
15S´hausen1313:20-710
16Duisburg1312:20-810

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