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Spielernoten, Teil 3
Die Saison-Noten für die Arminia-Kicker: Das Mittelfeld

Szene aus dem Duell im Februar 2018: Arminia jubelt über den Ausgleich zum 1:1-Endstand. (Foto: dpa)
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Bielefeld – Wie haben sich die Arminen in der laufenden Saison geschlagen? Fabian Beckmann schaut für uns auf den Kader der Bielefelder - und hier sind seine Saisonnoten für die schwarz-weiß-blauen Kicker. Heute: Das Mittelfeld...

Tom Schütz: Note 2

Das, was Toni Kroos für Real Madrid, ist Schütz für Arminia. Das Gehirn der Mannschaft. Im Spielaufbau ein wichtiger Baustein. Durch Prietl abgesichert auch immer mit guten offensiven Vorstößen. Eine weitere große Stärke diese Saison sind seine Standards. Jedes seiner Tore erzielte der Mittelfeldspieler per direktem Freistoß. Dazu kommen noch drei weitere Vorlagen per Standards. Defensiv ebenso verlässlich mit 53% gewonnenen Zweikämpfen. Dazu Führungsspieler und Ruhepol. Taucht jedoch das ein oder andere Mal zu sehr ab im Spiel. Das wirkt sich negativ auf die Mannschaft aus. Ist aus der Mannschaft jedoch nicht wegzudenken.

Manuel Prietl: Note 2-

Der durchschnittlich laufstärkste Spieler der Liga. Dementsprechend überall auf dem Platz zu finden. Tore zu erzielen gelang ihm trotzdem nicht. Dafür kam auf drei Vorlagen, unter anderem die zu Kerschbaumers Last-Minute-Treffer gegen Nürnberg. Ein gutes Beispiel für seine Ruhe und Übersicht. Könnte diese Eigenschaften aber noch mehr in sein Passspiel einbauen. Hatte einige schlimmere Pässe im Spielaufbau, die sofort Gefahr für das eigene Tor bedeuteten. Überließ daher Schütz den Spielaufbau und schaffte lieber Räume. Eine gute Entscheidung, weil es seinen Stärken eher entspricht. Insgesamt ein absolut zuverlässiger Spieler, der im System von Saibene eine tragende Rolle hat und wohl in Zukunft auch haben wird.

Konstantin Kerschbaumer: Note 2+

Arminia war eines der besten Teams der letzten 15 Minuten. Der Garant dafür war Kerschbaumer. Fünf Tore in den letzten fünf Minuten sprechen eine eindeutige Sprache. Das sorgt auch beim Gegner für Respekt. Kerschbaumer überzeugte mit Technik, Zweikampfstärke und großer Laufbereitschaft. Spielte anfangs noch im zentralen Mittelfeld, wechselte dann jedoch auf die linke Außenbahn. Saibenes Ziel war es eigentlich, dadurch defensiver zu stehen. Letztlich war die offensive Auswirkung noch größer. Spielte seitdem jedes Spiel von Anfang an. Kam somit auch auf hervorragende 14 Scorerpunkte (8Tore und 6 Assists). Der wohl beste Positionswechsel der Saison. Kann aber leider nicht gehalten werden, da die Ablöse für den Verein nicht zu stemmen ist.

Keanu Staude: Note 4+

Die letztens veröffentlichte Sprachnachricht war mit das Auffälligste in seiner Saison. Kam mit viel Rückenwind aus der vorherigen Saison und war auch in den ersten Spielen gesetzt. Dankte dem Trainer direkt mit zwei Toren sowie zwei Assists in drei Spielen. Danach ging es jedoch deutlich abwärts. Konnte seine Stärke in 1vs1-Duellen nie wirklich abrufen, blieb oft hängen und vermasselte damit einige gute Angriffe. Verlor daraufhin seinen Stammplatz an Kerschbaumer. Konnte aber auch als Joker wenig Akzente setzen. Fiel dann mit einer Verletzung die letzten fünf Spiele von der Winterpause aus. Aber auch danach wurde es nicht besser. Zumeist als Joker eingesetzt, schaffte er es nie frischen Wind hereinzubringen. Kam somit außerhalb der ersten drei Spiele nur auf zwei weitere Scorerpunkte (zwei Assists). Hat das Potenzial ein sehr guter Zweitligaspieler zu sein, ruft es aber deutlich zu wenig ab. Daher fällt er in der Note etwas ab.

Patrick Weihrauch: Note 3

Kam als Neuzugang aus Würzburg und wurde fester Bestandteil der Mannschaft. Nachdem er die ersten beiden Spiele nur eingewechselt wurde, durfte er die nächsten zwölf Spiele am Stück von Beginn an spielen. Wurde aufgrund seiner Vielseitigkeit immer mal ins defensive Mittelfeld oder auf die Rechtsverteidigerposition beordert. Bewies dort auch immer Engagement und Zweikampfstärke. War offensiv natürlich noch wertvoller. Gute Übersicht und eine klasse Technik brachten ihn letztlich auf drei Tore und sechs Assists. Spielte nach zwei schwächeren Spielen gegen Dresden und Heidenheim kein einziges Mal mehr von Anfang an und wurde meist erst kurz vor Schluss eingewechselt. Mit etwas mehr Konstanz sicher ein Kandidat für die Stammelf in der nächsten Saison.

Roberto Massimo: Note 3

Spielte als hochgradig talentierter Nachwuchsspieler am Anfang keine Rolle. Wurde in der Hinrunde nur einmal eingewechselt und machte viele Spiele im Nachwuchsbereich. Ab dem 29. Spieltag jedoch plötzlich feste Größe. Spielte seitdem immer von Anfang. Er hatte Saibene mit seinen Trainingsleistungen überzeugt. Auf dem Feld sahen die Fans schnell, warum Saibene Gefallen an ihm gefunden hatte. Hat eine überragende Technik, eine gutes Auge für die Mitspieler und scheut auch nicht vor Zweikämpfen zurück. Hatte einige gute Chancen, kam jedoch nicht mehr zu Scorerpunkten. Muss sicherlich körperlich noch zulegen, wovon aber auszugehen ist. Wechselt aufgrund seines Talents zum VfB Stuttgart, wird aber an die Arminia ausgeliehen. Kann somit nächste Saison Spielpraxis sammeln und den nächsten Schritt machen. Er wäre damit eine große Verstärkung für den DSC.

 


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Sonntag, 17. Februar, 13.30 Uhr
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Tabelle

22. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
8Bochum2232:31130
9Regensburg2133:33029
10Bielefeld2131:31027
11Gr. Fürth2122:38-1627
12Aue2127:28-125

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