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Bittere Heimpleite gegen St. Pauli
Fruchtlose Fingerzeige: Arminia Bielefeld gibt schon wieder Spiel aus der Hand

(Foto: Grotevent)
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Bielefeld – Wieder nichts mit Punkten für Arminia Bielefeld. Doch obwohl die Ostwestfalen zum sechsten Mal in Folge mit leeren Händen dastehen, gab es beim 1:2 gegen den FC St. Pauli doch den einen oder anderen Hinweis in die richtige Richtung.

Ja, es waren wieder diese zehn Minuten. Ja, es waren wieder dumme Gegentore, das zweite davon zudem irregulär. Ja, die Fehler wurden offen angesprochen, sei es von Jeff Saibene in der Pressekonferenz, sei es zum Beispiel Anderson Lucoqui, der die „Angst im Kopf nach dem Ausgleich offen ansprach.

Aber da war auch die Einstellung und die Motivation, die an diesem Sonntag Nachmittag stimmte. Da waren das Kämpfe und Rennen, von denen in den letzten Spielen in Aue und gegen Duisburg nichts zu sehen war. Und da war – zumindest ein bisschen – das Überwinden der Verunsicherung, als die Mannschaft in den letzten zehn Minuten alles versuchte, sich die Bälle von der eigenen Torlinie wiederholte und sich vorne in die Zweikämpfe warf. Und nicht zuletzt war da das Publikum, das nach dem Rückstand zwar traurig und konsterniert war, aber trotzdem spürte, dass die Mannschaft wollte und sie zum Ende hin lautstark anfeuerte.

Starke linke Seite

Auch die erneut rotierte Startelf gab ein paar positive Fingerzeige. Tom Schütz kehrte nach seiner Verletzung zurück und stabilisierte das Aufbauspiel deutlich. Patrick Weihrauch zeigte auf der Rechtsaußenposition eine solide Leistung. Und auf der linken Seite spielten mit Anderson Lucoqui und Keanu Staude die beiden auffälligsten Arminen der Partie. Nicht ohne Grund war das Tor zum 1:0 eine Zusammenarbeit der beiden Perspektivspieler.

Das sind eine Menge positive Hinweise. Nur: Punkte haben sie auch nicht gebracht. Jeff Saibene betonte, dass man eben solche Spiele verliert, wenn man unten steht. Und das ist korrekt, vor Jahresfrist hätte Arminia dieses Spiel in dieser Besetzung vermutlich gewonnen. Der Trainer forderte außerdem das Bekenntnis, den Abstiegskampf anzunehmen. Dieses Bekenntnis hat die Mannschaft gegen St. Pauli in weiten Teilen des Spiels auch gegeben.

Fruchtlos war das Ergebnis, fruchtlos sind damit auch die positiven Fingerzeige. Aber es sind Fingerzeige, auf die aufgebaut werden kann und aufgebaut werden muss.

Ob der Weg Arminias aus der Talsohle gefunden ist, zeigt sich in den nächsten Wochen. Wo es lang gehen kann, ist zumindest aufgezeigt.

Dazu: Auswärtsspiel in Bielefeld: St. Pauli-Fans attackieren Polizisten


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Tabelle

30. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
8St. Pauli3040:46-645
9Bochum3041:43-239
10Bielefeld3044:48-439
11Gr. Fürth3033:48-1538
12Darmstadt3040:48-837

 


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PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
8St. Pauli3040:46-645
9Bochum3041:43-239
10Bielefeld3044:48-439
11Gr. Fürth3033:48-1538
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