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Arminia nach dem Sieg gegen Paderborn
Kommentar: Die Stärksten der Starken

(Foto: Grotevent)

Bielefeld – Mit einem starken Auftritt besiegt Arminia Bielefeld den SC Paderborn 07 mit 2:0. Es war eine Leistung der ganzen Mannschaft – dennoch fielen aus den Starken vier besonders starke Spieler auf.

Als erstes Fabian Klos. Arminias Top-Scorer ist schon seit Wochen in außergewöhnlicher Form. Das stellte er auch am Freitag Abend unter Beweis. Nicht nur erzielte er in bester Knipser-Manier seine Saisontreffer 15 und 16. Er kämpfte um jeden Ball und war immer anspielbereit. Er machte die Bälle fest, half, wenn es sein musste, auch hinten aus und war fast überall auf dem Platz zu finden. Seinen vielen Sternstunden im Trikot des DSC hat Fabian Klos eine weitere hinzugefügt.

Als nächstes Anderson Lucoqui. Wie schon in Duisburg war der Linksverteidiger für Florian Hartherz in die Startelf gerückt. Er zeigte eine enorme Laufstärke. Auch taktisch bewegte er sich gut im Raum. Das sonst so gefährliche Angriffsspiel der Paderborner kam kaum zur Entfaltung, nicht zuletzt dank Lucoqui, der immer einen Fuß in die Pässe bekam, Wege zu stellte und im Zweikampf fast regelmäßig Sieger gegen Pröger oder Michel war. Anderson Lucoqui empfahl sich für weitere Startelf-Einsätze – nicht nur in 2018/2019.

Dann Amos Pieper. Er ersetzte den gesperrten Behrendt in der Innenverteidigung. Obwohl es erst sein zweiter Einsatz in der ersten Elf war, agierte er sehr souverän. Vor allem in der Phase rund um die 25. Spielminute, als der SC Paderborn drückte – und von Arminia durch einige Fehlpässe dazu eingeladen wurde – spielte Pieper ruhig und übersichtlich als klassischer „Ausputzer“. Zudem überzeugte er durch sein Stellungsspiel. Die Stabilisierung der schwarzweißblauen Defensive ist eine der Hauptaufgaben für die kommende Saison. Amos Pieper hat gezeigt, dass er mehr als nur eine Alternative ist.

Und dann noch Patrick Weihrauch. War der Mittelfeldspieler zum Jahreswechsel nahezu abgemeldet, hat er unter Uwe Neuhaus nun einen ordentlichen Sprung nach vorne gemacht. Weihrauch war eine ständige Anspielstation im Mittelfeld. Er gewann Bälle, verteilte sie und zeigte ein paar sehr dynamische Tempo-Dribblings. Sein Einsatz, seine ganze Körpersprache stand repräsentativ für die Mannschaft des DSC Arminia Bielefeld in diesem Nachbarschaftsduell: Um jeden Ball kämpfen, alles geben, mit Überlegung weiterspielen.

Zu erwähnen sind außerdem der unermüdlich kämpfende Manuel Prietl, der rackernde Andreas Voglsammer mit zwei Torvorlagen, Tom Schütz, der nach seiner Einwechslung sofort in den Spieltakt fand, ein sicherer Julian Börner...Wie eingangs angedeutet, eigentlich gebührt allen Arminia-Spielern ein Lob.

Paderborns Trainer Steffen Baumgart sagte in der anschließenden Pressekonferenz, er wolle mit der Leistung des SCP07 unzufrieden sein, könne das aber nicht. Es habe am Gegner gelegen.

Und das ist eine hohe Wertschätzung.

 

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Nächstes Liga-Spiel

2. Bundesliga, 32. Spieltag
Arminia Bielefeld - SC Paderborn
Freitag, 3. Mai, 18.30 Uhr
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Tabelle

34. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
5Heidenheim3455:451055
6Holstein3460:51949
7Bielefeld3452:50249
8Regensburg3455:54149
9St. Pauli3446:53-749

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