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Punktgewinn für Bielefeld
Munteres Unentschieden zwischen Arminia und Union

(Foto: Grotevent)
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Bielfeld – Im Montagsspiel der Zweiten Bundesliga trennen sich Arminia Bielefeld und Union Berlin vor 13.542 Zuschauern auf der Alm 1:1 (0:1). Steven Skrzybski hatte die Gäste in der 15. Minute in Führung gebracht. Konstantin Kerschbaumer erzielte den sehenswerten Ausgleich in der 53. Minute. Das 2:1 der Köpenicker sollte nicht mehr zählen – der Schiedsrichter hatte die Partie vorher beendet.

Leandro Putaro ersetzte Fabian Klos in Arminias Startelf, der nach einer Magen-Darm-Grippe noch nicht komplett auf dem Damm war. Außerdem kehrte Manuel Prietl nach seiner Sperre wieder in die Startelf zurück. In den ersten Minuten waren die Blauen feldüberlegen.

Sie präsentierten sich zweikampfstark und robust. Leandro Putaro traf mit der ersten Torchance des Spiels nur das Außennetz. Kurz darauf zwang Andreas Voglsammer den Unioner Torsteher Mesenhöler aus spitzem Winkel zu einer Glanzparade. Aus heiterem Himmel dann die Führung der Gäste in der 15. Spielminute: Steven Skrzybski nahm zentral einen Fehlpass von Florian Dick auf und ließ Stefan Ortega mit einem Heber keine Chance.

Arminia brauchte ein paar Minuten, um sich vom Rückstand zu erholen, war dann aber wieder obenauf. In der 20. Bzw. 23. Minute verpassten Schütz und Kerschbaumer gefährliche Hereingaben von Voglsammer und Hartherz nur knapp.

Offenes Visier

Arminia hatte weiterhin mehr Ballbesitz und setzte die „Eisernen“ unter Druck. Doch die Gäste konnten sich ein ums andere Mal durch ein schnelles, diagonales Passspiel befreien. So entwickelte sich eine offene Partie. In der 33. Minute ergaben sich mehrere Einschussmöglichkeiten für die Blauen, Voglsammer konnte schließlich geblockt werden.

Die größte Chance der Bielefelder hatte Leandro Putaro kurz vor der Halbzeit, als er aus kurzer Distanz das leere Tor verfehlte. Die Vorlage kam wiederum von Florian Hartherz.

 

Kampf, Spiel und Drang

Der DSC kam mit viel Schwung aus der Kabine. In der 50. Minute Proteste der Bielefelder: Unions Michael Parensen hatte einen Schuss von Andreas Voglsammer an die Hand bekommen – der Elfmeterpfiff blieb aus. In der 53. Minute schließlich belohnten sich die Blauen.

Patrick Weihrauch legte den Ball auf Konstantin Kerschbaumer, der aus etwa 20 Metern den Ball volley über Mesenhöler hinweg in die Maschen beförderte. Angefeuert von der Stimmung auf den Rängen kam Arminia noch stärker auf. Julian Börner und Leandro Putaro hatten die Chance zur Führung. Die stärkste Phase der Ostwestfalen im Spiel!

Gewonnener Punkt

Um die 70. Spielminute herum ließ der Druck der Blauen allerdings mehr und mehr nach. Klos, Staude und Hemlein kamen für Putaro, Weihrauch und Kerschbaumer. Die Eisernen konnten sich mehr und mehr befreien und kamen, auch begünstigt durch einige Unaufmerksamkeiten in der schwarzweißblauen Defensive, zu einigen gefährlichen Situationen. Erst in der Schlussphase kamen die Blauen noch einmal auf, Union blieb jedoch gefährlich.

Einen Heber von Keanu Staude lenkte Mesenhöler mit den Finger über das Tor. Kurz vor Schluss bekam Union einen Freistoß aus zentraler Position. Den ersten Versuch konnte Arminia noch klären, der Nachschuss des auffälligen Skrzybski landete im Netz. Doch das Tor zählte nicht mehr, Tobias Reichel hatte die Partie zuvor schon abgepfiffen.

So endet ein lebendiges und unterhaltsames Spiel insgesamt leistungsgerecht mit 1:1. Aufgrund der starken Schlussphase der Gäste aus Köpenick und einem erheblichen Mangel an Fingerspitzengefühl seitens des Unparteiischen ist es ein gewonnener 30. Saisonpunkt für den DSC, der in 2018 weiter ungeschlagen ist. Am nächsten Samstag geht es für die Blauen nach Duisburg.

 


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Tabelle

34. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
2Nürnberg3461:392260
3Holstein3471:442756
4Arminia3451:47448
5Regensburg3453:53048
6Bochum3437:40-348

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