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Spieltags-Kommentar
Nach dem 1:1 in Ingolstadt: Arminia im gefühlten Irgendwo

Kaum ein Durchkommen möglich. (Foto: dpa)
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Ingolstadt – Arminia Bielefeld spielt nur 1:1 beim Schlusslicht: Auf der einen Seite steht eine spielerisch unterdurchschnittliche Leistung. Auf der anderen Seite steht ein im letzten Drittel des Spiel erkämpfter Punkt. Soll das Fans optimistisch stimmen? Kann das Fans überhaupt irgendwie stimmen? „Weiß man nicht“ ist ja keine Option.

Die Gefühlskurve der Anhänger des DSC während des Spiels in Ingolstadt nahm, abzulesen am Feedback in zahlreichen Foren, diesen Verlauf: Vorfreude und Zweckoptimismus vor dem Spiel. Hadern mit der leichtfertig vergebenen Torchance von Keanu Staude kurz nach Beginn. Es folgte Enttäuschung, als auf dem Platz spielerisch kaum etwas lief, kaum Aufbruchstimmung bei den Spielern zu erkennen war und das Match seinen Generalkurs „Not gegen Elend“ einschlug.

Dann kam Pessimismus dazu, als der FCI mehr und mehr die Spielkontrolle übernahm. Nach dem 0:1 überwog die Resignation. In diesem Moment des Spiels sah es auch nicht nach einer Reaktion der Blauen aus. Als dann das 1:1 fiel, trotziger Jubel und Pessimismus und Optimismus zugleich während einer Schlussphase, in der beide Teams mehr oder weniger unzulänglich versuchten, den Dreier auf das eigene Konto zu buchen.

Dann war Schluss und der schwarzweißblaue Anhang wusste nicht, was er von diesem 13. Saisonspiel halten sollte. Ist der erste Punkt nach fünf Liga-Niederlagen in Folge ein Grund zur Freude? Wie sieht es mit der Tatsache aus, die Abstiegszone auf Distanz gehalten zu haben? Ist das alles andere als fußballerisch überzeugende Auftreten nicht Anlass für Frust und Pessimismus? Diese Fragen sind ebenso wenig eindeutig zu beantworten wie die Generalfrage, wo Arminia nun steht. Es sei denn, „Weiß man nicht“ genügt als Antwort.

Wichtige Erkenntnisse?

Die Aktiven selbst sind da eindeutiger. „Ganz wichtig“, ist der Punkt bei den Schanzern laut Fabian Klos. Dass die Negativserie beendet sei, sei sehr wichtig für den Kopf. Nur bleibt fraglich, ob und wie weit es den in den letzten Wochen schweren Köpfen geholfen hat. Jeff Saibene sagt, dass man sich den Punkt erkämpft habe. Brian Behrendt stößt ins gleiche Horn. Es sei sehr wichtig, dass man nach dem Rückstand eine Reaktion gezeigt habe.

Im Team scheint, das lässt sich zumindest aus diesen Aussagen schließen, dass die grundsätzliche Einstellung stimmt und das Gefühl wichtig ist, dass Kampf belohnt wird. Und wenn die Mannschaft sich dies „konserviert“ (Klos) ist das in der Tat eine wichtige Erkenntnis und ein noch wichtigeres Gefühl.

Ob die Mannschaft es schafft, das zu konservieren, ob der Kampf tatsächlich die zur Zeit eher übersichtliche Spielkultur überwiegen und zu Punkten machen kann, ob die Negativserie vorbei oder nur unterbrochen ist, das sind die Fragezeichen in den nächsten Spielen, die zu den Fragezeichen aus dem Bauchgefühl der Fans hinzu kommen.

Vom Gefühl her ist Arminia Bielefeld vor der Länderspielpause in einem Irgendwo mit lauter Fragezeichen. Ob die Erkenntnisse der Spieler zu Optimismus oder ob die spielerische Durststrecke zur Skepsis Anlass gibt, sei den einzelnen überlassen. Es sei denn, „Weiß man nicht“ genügt als Antwort.


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Tabelle

34. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
5Heidenheim3455:451055
6Holstein3460:51949
7Bielefeld3452:50249
8Regensburg3455:54149
9St. Pauli3446:53-749

 


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8Regensburg3455:54149
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