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Tom Schütz zu Gast beim Supporters Club
„Die wissen schon, dass es 0:4 steht?“

Tom Schütz - hier jubelnd im März 2018. (Foto: Eibner Pressefoto)
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Bielefeld – Die Fan- und Förderabteilung des DSC Arminia Bielefeld e.V., der Arminia Supporters Club, lud am Mittwochabend zum Meet and Greet in den Presseraum der Alm. Zu Gast war Mittelfeldspieler Tom Schütz. Der 30jährige berichtete von seinem Werdegang, seinen Erlebnissen bei Arminia- und auch von der aktuellen Situation der Blauen.

Eine kleine, aber feine Runde hatte sich da am Mittwochabend bei Arminia Bielefeld eingefunden. Die Teilnehmer bildeten einen Stuhlkreis, es herrschte eine sehr persönliche und angenehme Stimmung, in der viel gelacht wurde. Die Teilnehmer stellten viele Fragen an Tom Schütz, der sie gern beantwortete.
 
„Es spricht nichts dafür, aus Bielefeld wegzugehen“

 
Seit 2011 ist Tom Schütz beim DSC, sein Vertrag läuft bis 2020. Der bei den Fans beliebte Mittelfeldspieler will seinen Vertrag auf jeden Fall erfüllen. Er sei mittlerweile in Bielefeld verwurzelt und habe hier seine Familie gegründet. Einer der Lieblingsplätze des Hobbyjägers in der Leineweberstadt sei der Tierpark Olderdissen. „Man kennt zwar den Fußball, aber aus meiner Sicht spricht nichts dafür, aus Bielefeld wegzugehen“. Die Frage aus der Runde, ob er sich vorstellen könne, nach dem Karriereende bei Arminia zu arbeiten, beantwortet Tom Schütz entschieden mit „Ja“. Gegenwärtig studiert Schütz Sport Business und Sport Management an einer Düsseldorfer Hochschule und ist Teilhaber - „Sponsor“ - einer Physiotherapie-Praxis, wo er sich auch um das Organisatorische kümmert.
 
Wenn der Angstgegner des FC Bayern anruft

 
Mit 15 Jahren kam der gebürtige Bamberger auf das Internat des FC Bayern München, wo er unter anderem mit den Weltmeistern Thomas Müller, Toni Kroos und Mats Hummels zusammen trainierte. Mit 17 Jahren verließ Tom Schütz das Internat, zog in eine eigene Wohnung und spielte für die Amateure des FC Bayern. Zweimal in der Woche trainierte er unter Louis van Gaal bei den Profis mit und lernte auch Stars wie Arjen Robben und Franck Ribéry kennen. „Die machen auch ihre Witzchen im Training“, erzählte Schütz lachend, „es sind eben auch nur Fußballer und Menschen“.
 
Als überragend bezeichnet Tom Schütz seine Zeit beim SV Babelsberg 03. Die familiäre Atmosphäre, der Zusammenhalt der wenigen Verantwortlichen des Potsdamer Clubs und ihr persönlicher Umgang mit den Spielern hätten ihm sehr gefallen. Wie er dann ausgerechnet zu Arminia gekommen sei, will die Runde wissen, schließlich habe der DSC im Jahre 2011 am Boden gelegen. Es habe schon in den Jahren zuvor Kontakte gegeben, antwortet Schütz. „Und wenn Arminia Bielefeld Dich anruft, ist das schon ein größerer Name“. Außerdem habe er als Bayern-Fan Respekt vor einem ehemaligen Angstgegner.
 
Tom Schütz hat viel bei Arminia erlebt. Einen einzelnen schönsten Moment kann er nicht nennen, es gebe zu viele. Aber wie viele andere Arminen streicht auch er die Saison 2014/2015 als ein besonderes Jahr heraus. „Eigentlich der perfekte Verlauf nach dem Abstieg in der Relegation“. Es folgte die Drittligameisterschaft und natürlich der DFB-Pokal. „In den Pokalspielen bist Du auf den Platz gegangen und hast irgendwann gewusst: Es läuft.“. Die „Gänsehautentzündung“, diese einmalige Stimmung beim schlussendlichen Halbfinal-Aus gegen den VfL Wolfsburg, ist Tom Schütz ebenfalls besonders in Erinnerung geblieben- „Irgendwann sprach mich Luiz Gustavo an, den ich noch aus München kannte: 'Tom, die wissen schon, wie es steht?'“.
 
Alles möglich?

 
Auf die Frage nach seinen persönlichen Saisonzielen antwortet Schütz, dass er möglichst schnell wieder fit sein wolle. Im Moment sei er im Lauftraining und im ständigen Austausch mit Physiotherapeuten und Ärzten. Eine Verletzung der Achillesferse sei schwer zu kurieren, man plane die nächsten Schritte. In diesem Jahr will Tom Schütz auf jeden Fall noch auf dem Platz stehen, am besten in der Startelf.
 
Tom Schütz attestiert dem DSC insgesamt einen guten Saisonstart. Im Moment habe man eine „Ergebniskrise“, das Selbstvertrauen sei aber vorhanden, sich dort selbst wieder herauszuholen. Und dann sei „Alles möglich.“. Alles möglich?  „Ich werde keinesfalls sagen, dass wir aufsteigen, das wäre vermessen. Köln und der HSV sind mit ihrem Personal schon etwas anderes. Hinter den Aufstiegsplätzen bis zu uns sind es aber nur wenig Punkte. Eine kleine Siegesserie, und Du hast Dich oben festgesetzt, und das ist drin.“.

 


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30. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
8St. Pauli3040:46-645
9Bochum3041:43-239
10Bielefeld3044:48-439
11Gr. Fürth3033:48-1538
12Darmstadt3040:48-837

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