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Arminia-Kommentar
Wenn die anderen noch besser sind...

Enttäuschter Gruß nach Abpfiff zu den Bielefeldern Fans: Florian Dick, Julian Boerner, Fabian Klos (v.l.). (Foto: EIBNER/Mark Bohla)
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Bielefeld – Niederlagen sind gewiss nicht schön. Aber schämen muss sich Arminia Bielefeld nach dem 2:4 in Düsseldorf nicht. Die Blauen legten ein ordentliches Match auf den Rasen. Daher geht es nicht darum, zu schauen, was bei Arminia schlecht lief, sondern was bei Fortuna schlicht noch besser funktionierte. Jan-Hendrik Grotevent mit der Spielanalyse.

aus, war Stefan Ortega der Rückhalt, der seine Mannschaft die gesamte Spielzeit über im Rennen hielt. Die Defensivreihen gaben sich jeweils eine Blöße – und kassierten daraufhin ein Gegentor. Beim Führungstreffer durch Börner lässt die gesamte Düsseldorfer Hintermannschaft eine ausreichend große Lücke für den Torschützen. Der Ausgleich geht, man muss es deutlich sagen, auf die Kappe eben von Börner, als dieser den Ball ohne Not vertändelte. Im Mittelfeld waren beide Mannschaften in Bewegung, hier sprach eher die individuelle Klasse denn das tatsächliche spielerische Element für die Gastgeber. In der Offensive setzten die Fortunen ihre Stürmer, vor allem Rouwen Hennings, besser in Szene.

Auf Augenhöhe, aber...

Fortuna spielte mit hohem Tempo und Ballbesitz, (zu Recht) darauf vertrauend, die eigene Klasse so in Tore umzusetzen. Arminia setzte die bewährte dichte Staffelung und das schnelle Umschaltspiel entgegen. Damit konnte der DSC auch mit Fortuna mithalten. Das Spiel ist nicht durch Taktik verloren worden, ebenso wenig durch einen Mangel an Moral und Einstellung. Denn Arminia hielt - wieder einmal - bis in die Nachspielzeit dagegen, in der Kerschbaumer und Voglsammer dicke Torchancen hatten. Natürlich kann man diskutieren, warum die Blauen zwei Eckstöße nicht klären oder sich durch eine Kopfballverlängerung auskontern lassen. Doch lässt sich dieser Spieß auch umdrehen: In allen drei Szenen war Fortuna flinker, energischer und gedankenschneller.

Es wird keine allzu dicke Lippe riskiert mit der Behauptung, dass Arminia mit der Leistung vom Freitag etwa in Sandhausen und Regensburg gepunktet hätte. Allerdings auch nicht mit der These, dass Fortuna Düsseldorf mit dem derzeitigen Kampfgewicht eindeutig auf Erstligakurs ist. Fortuna hatte die angesprochene individuelle Klasse. Fortuna hatte das Selbstbewusstsein, dass die notwendigen Tore fallen. Das war nach dem Ausgleich zu sehen, als der Spitzenreiter das Spiel in die Hand nahm und drehte. Fortuna hielt Arminia spielerisch vom eigenen Strafraum fern und ließ die ehrlichen Bemühungen der Blauen ins Leere laufen.

Damit war Fortuna Düsseldorf in entscheidenden Punkten das bessere Team am Freitag Abend. Arminia spielte ihre Stärken aus. Arminia kämpfte und zeigte Moral. Arminia mühte sich nach Kräften und präsentierte sich im Selbstvertrauen auf die eigenen Qualitäten. Doch: Fortuna hatte einfach mehr davon. Es ist wie in dem klassischen Sesamstraßen-Song von Christoph Busse: „Es ist egal, wie schnell Du bist, da ist immer noch jemand schneller als Du – Es ist egal, Du bist, wie Du bist“.

Und Arminia ist: Ein Zweitligateam aus der oberen Tabellenhälfte mit 38 Punkten, das genau da hingehört.


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Tabelle

14. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
12Darmstadt1317:18-117
13Aue1313:18-514
14Bielefeld1316:21-513
15S´hausen1313:20-710
16Duisburg1312:20-810

 


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14. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
12Darmstadt1317:18-117
13Aue1313:18-514
14Bielefeld1316:21-513
15S´hausen1313:20-710
16Duisburg1312:20-810

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