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Joker Alcácer schlägt wieder zu
2:0 gegen den SC Freiburg - Der BVB gewinnt weiter

Der BVB bejubelt den nächsten Sieg. Gegen den SC Freiburg gelang dem Tabellenführer ein 2:0-Heimerfolg. (Foto: dpa)
(Foto: dpa)
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Dortmund – Der BVB bleibt ungeschlagener Tabellenführer der Bundesliga. Den zehnten Sieg fuhr Borussia Dortmund am 13. Spieltag mit dem 2:0 (1:0) gegen den SC Freiburg ein. Erst in der Nachspielzeit sorgte Joker Paco Alcácer für die Entscheidung. In der 40. Minute hatte Marco Reus per Elfmeter getroffen. In der ersten Hälfte dominierte der gegen den DFB gerichtete Stimmungsboykott das Geschehen. 

Das Spiel gegen den SC Freiburg erinnerte schnell ein bisschen an die Partie gegen Brügge am vergangenen Mittwoch. Auch an der Freiburger Abwehr biss sich der BVB erst mal die Zähne aus. Torspektakel wieder Fehlanzeige. Anders als gegen die Belgier spielte der BVB aber mit mehr Tempo. Besonders über die rechte Seite, auf der Jadon Sancho für Pulisic zurück in die Startelf gerückt war, gelang dem BVB der ein oder andere vielversprechende Abschluss.

Gegen Freiburg schickte Favre übrigens fast dieselbe Elf wie schon gegen Mainz aufs Feld, mit einer Ausnahme: In der Viererkette musste Manuel Akanji aufgrund einer Zerrung der Kniegelenkskapsel pausieren. Im Spiel nahmen dann die Verletzungssorgen in der Defensive weiter zu. Zagadou humpelte in der 37. Minute vom Platz, für ihn kam Toprak.

Reus trifft vom Punkt

Ein Tor wollte aus dem Spiel heraus lange nicht gelingen. Die Tormaschine BVB kam auch gegen den SC Freiburg, der wie erwartet ebenfalls sehr kompakt verteidigte, noch nicht wieder so richtig in Fahrt. Für den Führungstreffer aber reichte es dennoch im ersten Durchgang, denn die Gastgeber bekamen nach einem Foul an Sancho einen Elfmeter zugesprochen. Und den verwandelte Reus natürlich sicher (40.).

Der daraufhin einsetzende Torjubel durchbrach die Stille der ersten Halbzeit, denn auch in Dortmund wurden die ersten 45 Minuten dazu genutzt, erneut gegen die Montagsspiele in den ersten drei Ligen zu protestieren.

Trotz der am Ende mageren Torausbeute von nur einem Treffer aus dem Spiel heraus hatte der BVB durchaus Möglichkeiten, mehr Tore zu erzielen: Die erste Chance hatten die Schwarzgelben schon nach gerade einmal 80 Sekunden durch Jadon Sancho, der aus etwa 20 Metern abzog, aber zu unplatziert abschloss. Kein Problem für Gästekeeper Schwolow, der den Schuss sicher abwehrte.

Spätestens in der 25. Minute aber hätte es im Kasten der Freiburger klingeln müssen: Einen Schuss von Sancho verlängerte Mario Götze, der wieder für Alcácer im Sturmzentrum beginnen durfte, sechs Meter vor dem Tor mit der Fußspitze. Um Haaresbreite verfehlte er aber den Kasten. Und so blieb es bis zur 40. Minute beim 0:0.

Die Gäste aus Freiburg, die mit Mike Frantz und Nils Petersen zwei neue Kräfte im Vergleich zum letzten Spiel gegen Bremen aufs Feld schickten, hatten dagegen ihre erste große Gelegenheit in der 42. Minute. Gondorf traf nach einem Freistoß allerdings nur die Latte. Glück für Dortmund. Mit 1:0 ging es dann also vor den 81.365 Zuschauern im ausverkauften Westfalenstadion in die Kabine.

Joker Alcácer schlägt wieder zu

Im Gegensatz zur Stimmung änderte sich an der sportlichen Leistung im zweiten Durchgang erst wenig. Dortmund blieb weiterhin am Drücker, Großchancen waren aber Mangelware. Auf das vorentscheidende 2:0 drängte am meisten einer, der nur neben dem Platz stand: Trainer Lucien Favre. Er brachte in der 70. Minute Paco Alcácer für den bemühten, aber glücklosen Götze. Gut zehn Minuten später kam auch noch Maximilian Philipp für den Elfmeterschützen Reus.

Auch den beiden Edeljokern fehlte erst die nötige Durchschlagskraft. Dortmund hatte sogar noch Glück, nicht den Ausgleich zu kassieren. Witsel bügelte Bürkis Bock, der den Ball ohne große Not in den Fuß des Gegners gespielt hatte, souverän aus. Den Freiburgern fehlten die notwendigen kreativen Ideen, um aus dem Dortmunder Verwaltungssystem Kapital zu schlagen. Auf Seiten der Gastgeber hatte eine der besten Chancen in der zweiten Halbzeit noch Verteidiger Piszczek, der den Ball an den Querbalken jagte (79).

Die Entscheidung fiel dann in der Nachspielzeit. Durch wen? Die Frage erübrigt sich eigentlich, da Paco Alcácer eingewechselt worden war. In typischer Manier netzte der Spanier zu seinem zehnten Saisontor ein. Der BVB siegte letztlich verdient, aber nicht überragend. 

Aufstellungen

BVB: Bürki – Piszczek, Diallo, Zagadou (37. Toprak), Hakimi – Witsel, Delaney – Sancho Reus (81. Philipp), Bruun Larsen – Götze (70. Alcácer)

SC Freiburg: Schwolow – Gulde, Koch, Heintz – Stenzel, Haberer, Gondorf (77. Kleindienst), Günther – Waldschmid, Petersen (78. Höler), Frantz (68. Ravet)

Tabelle

23. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
1Dortmund2254:233151
2FC Bayern2250:262448
3M'gladbach2242:222043

 


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