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Kommentar
Der BVB steckt besonnen im Tabellenkeller

(Foto: dpa)

Dortmund – Nicht wirklich überraschend hat der BVB auch in München verloren. Nach zehn Spielen rangiert Dortmund damit in der Tabelle mit nur sieben Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz. Sieben Niederlagen, wenig Selbstvertrauen, noch weniger Punkte: Gerät der BVB in wirkliche Abstiegsgefahr?

Der BVB hat gerade den schlechtesten Saisonstart der Vereinsgeschichte hingelegt. Nur 7 von 30 möglichen Punkten haben die Dortmunder geholt. Aktuell muss man sich damit deutlich von den formulierten Saisonzielen distanzieren.

Die direkte Qualifikation für die Champions League erscheint derzeit mehr als unrealistisch. Daran sollte und wird beim BVB aktuell niemand denken. Von Spiel zu Spiel denken und möglichst viele Punkte holen - das wird bis zum Winter Priorität haben.

Besteht für den BVB eine reale Abstiegsgefahr? Beim Blick auf die Tabelle kann und muss man das denken. Ausschließen lässt sich es auch nicht. Man würde gut daran tun, die Situation derzeit nicht zu unterschätzen. Schließlich ist der BVB selbst das wohl beste Beispiel, dass "Star-Truppen" plötzlich in eine Abwärtsspirale geraten können. Das hat die Saison 1999/2000 gezeigt.

Keine Trainer-Debatte

Der Trainer steht dabei, entgegen Branchen üblicher Vorgänge, nicht zur Debatte. "Besonnen" will der BVB arbeiten, das sagte am Sonntag Hans-Joachim Watzke erneut. Die Borussia spielt nicht wie ein klassischer Hinterbänkler, spielt nach wie vor nach einer erkennbaren Idee. Und dass die Idee auch noch zum Ziel führt, sieht man in der Champions League, auch wenn das Spiel der Gegner den Dortmundern natürlich entgegen kommt. Mit dem nötigen Raum ist der BVB nach wie vor eine absolute Spitzenmannschaft. In der heimischen Liga hapert es aktuell mehr denn je an der Chancenverwertung.

Und fällt ein Gegentor, merkt man den Profis in schwarz und gelb schnell an, wie es im Kopf zu arbeiten beginnt. Es muss schnell ein Erfolgserlebnis her, daran führt nichts vorbei.

Nach dem Champions-League-Heimspiel gegen Galatasaray gibt’s am Sonntag gegen Gladbach die nächste Möglichkeit. Und klar ist, holen die Dortmunder bis zum Winter nicht erheblich mehr Punkte als aktuell, steht eine unbequeme Rückrunde bevor.

Fan-Unterstützung nach wie vor da

Die Unterstützung der Fans ist der Mannschaft dabei sicher, auch nach der Niederlage in München wurden die Spieler von den mitgereisten Anhängern aufgebaut. Ein weiteres Zeichen, dass die letzten, fetten, Jahre nicht in Vergessenheit geraten sind.

Wo anderswo gerne und schnell gebuht wird, hat der BVB seine Fans im Rücken. Das ist ganz sicher hilfreich, sich aus der derzeitigen Situation zu befreien. Und klar ist, startet der BVB einen Lauf, wozu er ganz sicher in der Lage ist, dann befreit er sich auch aus der aktuellen Situation.

 

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Sonntag, 21. April, 15.30 Uhr
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Tabelle

30. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
1FC Bayern2978:294967
2Dortmund2968:363266
3RB Leipzig2955:223358
4Frankfurt2957:342352

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