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Florian Dellbrügge kommentiert
Die BVB-Kolumne 145: Noch nicht fertig - der BVB wächst noch

Ok, sagen wir so: Unserem BVB-Kolumnisten Florian Dellbrügge hat's nach den Pleiten gegen Arsenal und in Wolfsburg schon etwas die Laune verhagelt. Aber er nimmt alle Kraft zusammen, bleibt cool - und findet auch ein paar sachliche Worte. Man muss sich ja nicht immer endlos aufregen, oder?

Die Woche startete ja schon mal ganz hervorragend mit der Niederlage zu Hause gegen Arsenal. Der verdienten Niederlage folgt in der Champions League nun eine Mammutaufgabe, um doch noch ins Achtelfinale einzuziehen. Unmöglich ist das natürlich nicht, aber nun auch wirklich nicht leicht. Und wenn es am Ende in die Euro-League geht, dann ist das so. Ich kann mich zwar derzeit noch nicht wirklich mit dem Gedanken anfreunden, aber noch vor einigen Jahren hätte ich mir nen Ast abgefreut, wenn man diesen Wettbewerb erreicht hätte.

Der Auftritt in Wolfsburg

Der Champions League folgte dann ein erneut eher schwacher Auftritt. Gegen leider gute Autobauer aus Wolfsburg fand mein BVB nie richtig ins Spiel, konnte seine Stärken nie richtig zur Geltung bringen. Ob der Schiedsrichter jetzt schlecht gepfiffen hat oder nicht, an einem guten Tag ist man auf den nicht angewiesen. Bringen Reus, und Co. ihre PS vollends auf die Straße, dann nutzten sie eine der sich bietenden Chancen zum zweiten Tor und das Spiel verläuft anders. Aber zur Entwicklung einer Mannschaft gehören auch solche Spiele dazu. Ich kann der Truppe ja nicht dauerhaft böse sein, schon gar nicht wegen zweier Niederlagen in Folge.

Die Erwartungshaltung

Wo ich dann schon beim eigentlichen Thema bin: Was erwartet man denn vom BVB? Das er wieder einfach durch Europa rockt und auch in der Bundesliga alles an die Wand nagelt? Nach einer guten Saison ist man noch kein Schwergewicht in Europa. Es ist bei dieser Gruppe in der Champions League nun keine Sensation, wenn man da ausscheidet. Arsenal ist eine richtig starke Mannschaft, Neapel kann unfassbar gut sein und auch vor Marseille ist man gewarnt. Nur, weil man in der letzten Saison Real Madrid diverse Male geärgert hat und die Gruppenphase als Erster abgeschlossen hat, werden einem die Gegner nicht die Punkte schenken.

Entwicklung noch nicht abgeschlossen

Und auch in der Bundesliga ist kein Weltuntergang, wenn man mal ein Spiel verliert. Natürlich ist es extrem ärgerlich, gerade auch bei den Begleitumständen in den letzten Wochen. Und vor allem natürlich mit dem Blick auf das Spiel gegen die Bayern gerichtet. Im stillem Kämmerlein träumt jeder von einer erneuten Meisterschaft oder sogar von mehr. Das ist auch richtig so.

Aber die Jungs, die da in Schwarz und Gelb Woche für Woche gegen den Ball treten, sind immer noch keine fertigen Spieler. Die Mannschaft ist immer noch voll dabei, sich zu entwickeln. Man sieht das sehr gut an Beispielen wie Nuri Sahin oder Shinji Kagawa. Spieler, die beim BVB herausragend waren (oder wieder auf dem besten Wege dahin sind), aber sich in anderen Teams nicht so zurecht finden. Das der Nike-Socken-Träger in München immer besser ins Rollen kommt, mag da auch seinem im Überfluss vorhandenem Talent geschuldet sein. Aber Ausnahmen bestätigen nun einmal die Regel.

Zum Schluss noch alles erdenklich Gute an Neven Subotic. Werde bitte wieder komplett fit!


Der Autor: Florian Dellbrügge

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