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Wenn Aki plaudert
Von Leuchttürmen und Strahlkraft

BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke stellt sich voll hinter Trainer Jürgen Klopp. Foto: Bernd Thissen

Dortmund – Im Kicker war es am Montag wieder soweit. Hans-Joachim "Aki" Watzke hat einmal mehr von Strahlkraft und von Leuchttürmen geredet, Der BVB sei eben sympathisch und die Bayern wollten den Doublesieger 2012 zerstören. Aber mal ehrlich: Hilft es, wenn man das andauernd wiederholt?

Liebe Leser, erinnert ihr euch, noch an Karl Del'Haye? Der ist 1980 für eine damalige Rekordablöse von Borussia Mönchengladbach zum FC Bayern gewechselt. Dort saß er recht häufig nur auf der Ersatzbank und gilt als Synonym für einen Spieler, welchen die Bayern eigentlich gar nicht brauchen, mit dem Transfer aber den großen Widersacher schwächen konnten.

In der Folge sollte es noch einige solcher Transfers geben. Jeder von euch kommt da sicher auf den ein oder anderen Namen. Was das jetzt mit dem BVB zu tun hat, fragt ihr euch?

Sympathie und Strahlkraft...

Nun, am Montag hat Aki Watzke dem Kicker wieder einmal ein Interview gegeben, in welchem er erwähnt, dass die Bayern sich durch den BVB arg bedroht gefühlt haben. Die Dortmunder seien eben ein sympathischer Haufen gewesen, als sie 2012 das Double geholt haben. Und Umfragen würden das belegen.

In der Folge seien dann mit Mario Götze und Robert Lewandowski zwei Säulen des BVB an die Isar gewechselt. Aber ungeachtet dessen und der aktuell schwachen Saison sei der BVB weiterhin die zweite Kraft im deutschen Fußball, oder wie Watzke so gerne sagt "der zweite Leuchtturm".

Bayern darf aktuell kein Thema sein

Aber mal ehrlich, nervt das nicht auch irgendwann? Verzeihung, aber muss man denn in jedem Interview erwähnen, dass die Bayern ja zwei wichtige Spieler zu sich geholt haben? Das ist mittlerweile Vergangenheit, der BVB hat selber seitdem über 100 Millionen Euro für neue Spieler ausgegeben. Und vor allem: Der FC Bayern darf aktuell für die Dortmunder kein Thema sein.

Es klingt vielleicht langweilig, aber ein einfaches "Zu diesem Thema ist bereits alles gesagt worden" tut es doch auch, oder nicht?

Irgendwann schlägt das ständige Wiederholen der Worte Sympathie, Leuchtturm, Schlagkraft oder dem tollen Werbeslogan "Echte Liebe" mit Sicherheit ins Gegenteil um. Irgendwann scheint man dann eher zu jammern. Und das kann sicher nicht die Kommunikationsstrategie des BVB sein...

 

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Sonntag, 21. April, 15.30 Uhr
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Tabelle

30. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
1FC Bayern2978:294967
2Dortmund2968:363266
3RB Leipzig2955:223358
4Frankfurt2957:342352

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