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Spitzenspiel am Samstagabend
Alle Augen auf den BVB - Das Duell mit dem FC Bayern München

(Foto: dpa)
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Dortmund – Es geht am Ende nur um drei Punkte. Doch vor dem Duell zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern München ist doch vieles anders. Die Welt blickt am Samstagabend auf den Signal Iduna Park und das Spiel der beiden deutschen Schwergewichte. Kann sich der BVB in der Tabelle schon früh ein Stück weit vom ewigen Rivalen absetzen?

Pressekonferenzen bei Borussia Dortmund sind für gewöhnlich keine Besonderheit. Der Trainer, seit Sommer nun ist das Lucien Favre, gibt ein Einblicke in den Stand der Verletzungen und wie die Kaderplanung bisher ist. Dann wird über das eigene Spiel referiert und ein Ausblick auf die Spiel- und Herangehensweise des Gegners gewagt. Manchmal gibt es Nachfragen dazu, oftmals werden andere Themen von den anderen Journalisten angefragt.

400 Medienvertreter, Übertragung in über 200 Länder

So war das auch am Donnerstagmittag wieder. Der BVB hatte für 13.00 Uhr in den Signal Iduna Park eingeladen. Wobei das schon ein erstes Indiz dafür war, dass dieses Mal etwas anders ist. Denn vor den Spielen in der Bundesliga reicht für gewöhnlich der Pressecontainer auf dem Trainingsgelände in Brackel für die Konferenzen. Am 11. Spieltag aber heißt der Gegner FC Bayern München. Und die Ausgangslage ist ganz anders, als das noch in den letzten sechs Jahren zumeist gewesen ist. Und die Welt ist daran interessiert.

Denn wie BVB-Pressesprecher Sascha Fligge dem massiv gefülltem Auditorium mitteilte, haben sich 400 Medienvertreter für dieses Spiel angekündigt. Das Duell zwischen dem BVB und den Bayern wird dabei in mehr als 200 Länder übertragen. Es gibt nur drei Punkte - und doch knistert es schon im Vorfeld ein bisschen mehr als sonst.

Borussia Dortmund ist in dieser Bundesliga-Saison noch ungeschlagen, musste am Dienstag generell zum ersten Mal im Spieljahr 2018/19, als Verlierer vom Platz gehen. Man könnte es einen Lauf nennen. Der Verein hat im Sommer an den richtigen Schrauben gedreht.

Michael Zorc wollte darauf am Donnerstag aber gar nicht groß eingehen. Er sagte: "Die Arbeit wird auf dem Trainingsgelände gemacht. Vom Trainer und seinem Team. Das ist für mich das Entscheidene. Lucien hatte vom ersten Tag an eine klare Vision, wie diese Mannschaft Fußball spielen sollte. Und die Mannschaft ist ihm komplett gefolgt und vertraut ihm und der Herangehensweise."

Zurückhaltung der Bayern ist egal

Das sei entscheidend für den derzeitigen Erfolg des BVB. Und vielleicht ist das der große Unterschied im Vergleich zum FC Bayern München. Der deutsche Rekordmeister hat vier Punkte Rückstand auf den BVB, weiß seine Fans mit den Spielvorträgen in dieser Saison bisher nicht zu begeistern. Das Spiel der Münchener wirkt schwerfällig, uninspiriert. Das Vertrauen in den Trainer Kovac heißt es, sei nicht in vollen Zügen vorhanden.

Und so kommt es, dass der FC Bayern sich vor dem Spiel am Samstagabend vor allem in Zurückhaltung übt. Der BVB sei der Favorit auf den Sieg, schwappt da an Meinung aus dem Süden rüber. Ehrliche Einschätzung oder Versuch, die Dortmunder in Sicherheit zu wiegen? Am Ende völlig egal!

Zorc findet die Stimmung zu aufgeheizt

"Das Spiel wird am Samstag ab halb sieben auf dem Platz entschieden. Es ist nicht wichtig, wer als sogenannter Favorit auf den Platz geht. Dadurch führst du ja nicht 1:0 - du hast kein Tor und du kriegst auch nichts geschenkt", kommentierte Michael Zorc.

Zur sportlichen Qualität des kommenden Gegner gab der Sportdirektor zu verstehen, müsse man nur auf die Tabelle in der Champions League gucken. Dort haben die Bayern zehn Punkte eingesammelt. Mehr, als jedes andere Team. Ihm persönlich sei die Stimmung vor dem Spiel zu aufgeheizt.

 

Und Lucien Favre? Der wollte ohnehin lieber über den Sport sprechen. Die Niederlage bei Atletico ärgert den Schweizer noch. So würde er liebend gern in der Champions League noch einmal gegen Atletico Madrid spielen.

Über die allgemeine Situation seiner Mannschaft sagte Favre, dass man seit dem Sommer Fortschritte gemacht habe, aber auch noch viel vor habe. Die Entwicklung sei noch lange nicht abgeschlossen. Mit den vielen jungen Spielern im Kader benötige man auch weiterhin Zeit, um wirklich alles auf die Straße zu bringen.

Intelligent spielen und siegen

Der Plan für das Spiel gegen die Bayern? Immerhin hat es Favre schon als Trainer von Hertha BSC und Borussia Mönchengladbach öfter einmal geschafft, den Klub aus München zu ärgern. "Angreifen, pressen, sehr gut verteidigen, intelligent verteidigen und intelligent angreifen", sagte der Trainer mit einem breiten Grinsen im Gesicht.

Und klar: Der BVB will am Samstagabend gewinnen. Wie gegen jede Mannschaft der Welt. So sagte es Michael Zorc. Im Falle des Falls würde der Vorsprung auf den FC Bayern dann sieben Punkte betragen. Für Favre ist das aber egal. Er will diese theoretischen Möglichkeiten nicht in Betracht ziehen, sondern lieber erst einmal spielen.

Hoffnung auf Spannung

In Dortmund wollen sie einfach spielen, sich nicht verrückt machen lassen. Doch klar ist auch: Fußballdeutschland hofft ein wenig auf den BVB, auf Spannung in der Meisterschaft. Auf einen FC Bayern, der sich nicht mehr in der Komfortzone befindet und richtig kämpfen muss.

Borussia Dortmund gegen den FC Bayern München. Das ist ein Klassiker im deutschen Fußball. Es ist das Duell zwischen den beiden Schwergewichten des nationalen Marktes. Es knistert, es prickelt. Und der Hype vor dem Spiel? So sehr man es auch versucht, aufhalten lässt er sich wohl nicht mehr...

 


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Tabelle

34. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
1FC Bayern3488:325678
2Dortmund3481:443776
3RB Leipzig3463:293466
4Bayer 043469:521758

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