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Nach Köln-Spiel
Borussia Dortmund: Lernen ist schwer

(Foto: dpa)
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Köln/Dortmund – Borussia Dortmund verfällt auch gegen den 1. FC Köln in alte Muster und lässt das Nötigste im Kampf um Punkte in der Bundesliga vermissen. Am Ende ist Schmelzer dennoch zuversichtlich.

Es war wie so häufig nach einer Champions-League-Partie bei Borussia Dortmund in dieser Saison. Der BVB agierte ziemlich uninspiriert, mit wenig Tempo. Die Kreativität und das Tempo, das die Schwarz-Gelben sonst so ausmacht, war verloren gegangen. Das Spiel gegen Real Madrid? Kein Maßstab für die Partie gegen den 1. FC Köln. Die Überraschungsmomente fehlten gänzlich. Kurz um: Alles, was der BVB bot, war sehr vorhersehbar. Es war eine typische nach-Champions-League-Wochenpartie von Borussia Dortmund.

Dabei war laut Matthias Ginter alles in Ordnung. „Anhand des Spielverlaufs war der Punkt zu wenig“, sagte der Innenverteidiger nach dem Spiel. Welche Partie er allerdings gesehen hatte, verriet er nicht, zu schlecht waren die Borussen in der Partie gegen den 1. FC Köln. Mit der ersten wirklichen Torchance gelang dem BVB kurz vor der Nachspielzeit der Ausgleich – auf äußerst glückliche Art und Weise durch Marco Reus. Zuvor dominierten die Hausherren die Partie, hatten durch Anthony Modeste und Artjoms Rudnevs, der das 1:0 für den „Effzeh“ erzielte, die deutlich besseren Chancen.

Wieder war es ein Tor nach einer Standard-Situation, das Borussia Dortmund ins Hintertreffen brachte. Es war nicht die erste Situation, die der BVB in dieser Situation nicht unter Kontrolle brachte. Erik Durm ließ Artjom Rudnevs laufen, der unbedrängt zur Führung einköpfen konnte. Es war fast eine Doublette der ersten beiden Gegentreffer im Bundesligaspiel gegen Ingolstadt. Ein dummes Foul von Marcel Schmelzer ging dem Freistoß voraus, weil der Außenverteidiger den Ball aufgrund einer schwachen Ballannahme verspringen ließ. „Es macht das alles schwerer. Wenn ich den Fehler nicht gemacht hätte, wären wir vielleicht nie in Rückstand geraten“, sagte Schmelzer nach der Partie. „Wir haben es dann nicht geschafft, unsere Außenspieler in eine 1:1-Situation zu bringen.“

In der Tat war der BVB durchaus feldüberlegen, allerdings ohne klare Torchancen. Kölns Trainer Peter Stöger hatte das System von Thomas Tuchel gespiegelt, womit die Dortmunder überhaupt nicht klarkamen. Die Stabilität fehlte dem BVB vor allem im Mittelfeld, weil Castro immer wieder Ballverluste provozierte und Zweikämpfe verlor – nach der Einwechslung von Sebastian Rode wurde es zwar besser, doch Rode leistete sich vor allem defensiv zu viele einfache Fehler, wodurch es dem BVB nicht vergönnt war, schnell vor das gegnerische Tor zu kommen.

„Die Kölner können gut verteidigen. Sie haben ihre Qualitäten mit den langen Bällen“, sagte Ginter nach dem Spiel. Doch die anstrengende Partie gegen Madrid, in der der BVB bis zum Ende um den Punkt kämpfen musste, wollte er nicht als Entschuldigung gelten lassen. „Wir wissen, wie wir mit unseren Kräften umgehen müssen. Wir dürfen die Kräfte nicht als Ausrede benutzen“, sagte der Innenverteidiger.

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PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
1FC Bayern3488:325678
2Dortmund3481:443776
3RB Leipzig3463:293466
4Bayer 043469:521758

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