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0:1-Niederlage im Achtelfinal-Rückspiel
BVB dominiert lange - und hat gegen Tottenham doch keine Chance

Das Wunder ist ausgeblieben. Der BVB verliert auch das Rückspiel gegen Tottenham. (Foto: dpa)
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Dortmund – Eine Halbzeit lang zeigte Borussia Dortmund gegen die Tottenham Hotspurs ein Feuerwerk, belohnte sich aber für den riesigen Aufwand nicht. Pessimisten unkten da bereits, was kommen würde. Tatsächlich schlugen die englischen Gäste beim 1:0-Erfolg in Form von Harry Kane eiskalt zu. So war das Achtelfinale schon lange vor dem Abpfiff entschieden – und der BVB kann nur noch einen Titel erspielen.

Ein 0:3 im Hinspiel – viel deutlicher konnte die Hypothek für Borussia Dortmund vor dem Rückspiel gegen Tottenham Hotspur kaum ausfallen. Die Devise für das Viertelfinale lautete: Mindestens drei Tore machen, bloß keins kassieren. Und wenn es hinten doch klingelt, dann noch deutlich mehr Treffer schießen. Keine rosigen Aussichten für Schwarz-Gelb.

Nun war dem BVB zu keinem Zeitpunkt der ersten Halbzeit der Wille abzusprechen gewesen, mit dem ersten Tor den Grundstein für eine möglicherweise denkwürdige Aufholjagd zu legen. 11:1 Schüsse prangten auf der Anzeigetafel im Westfalenstadion, das Publikum erhob sich immer wieder, das ganze Stadion stimmte in Anfeuerungsrufe ein – aber der Treffer, der blieb verwehrt. Weil Tottenham mit Hugo Lloris einen exzellenten Schlussmann in seinen Reihen hielt, der ohne jeden Humor die schwarz-gelben Träume zerstörte.

Lloris, Lloris, immer wieder Lloris

Beispiele gefällig? Nach 20 Minuten feuerte Marco Reus nach einer langen Dortmunder Drangphase erstmals auf das Londoner Gehäuse, der französische Weltmeister-Keeper hielt im Nachfassen. Jetzt war 32-Jährige auf Temperatur, vereitelte auch zwei Großchancen von Julian Weigl nach einem Eckball (34.), einen Schlenzer von Mario Götze (36.) und einen strammen Schuss von Jadon Sancho (37.).

Es war ein Chancenfeuerwerk, aus dem jedoch zwingend mindestens ein Treffer hätte resultieren müssen. Tottenham rührte mit phasenweise sieben Verteidigern Beton an, spielte ab Beginn auf Zeit und war mit dem Pausenpfiff dennoch fast sicher im Viertelfinale. Entsprechend lange brauchte auch das Dortmunder Publikum, um nochmals Mut für die zweiten 45 Minuten zu tanken. Noch immer war schließlich das Wunder möglich.

Vier Minuten dauerte es, dann war das Wunder Geschichte. Weil Tottenham Dortmund aufzeigte, was dem Ballspielverein in der Champions League für eine Qualität fehlt: Moussa Sissoko schickte den durchstartenden Harry Kane auf die Reise – und der behielt vor Roman Bürki die Nerven, erzielte das 1:0. Fünf Tore in einer Halbzeit? Never. Das Spiel war durch, der BVB ab diesem Moment aus der Königsklasse ausgeschieden. Zwei von drei Titeln waren verspielt.

Nach dem Tottenham-Treffer erlahmt das Spiel

Das merkte man den Schwarz-Gelben trotz aller Bemühungen in der Folgezeit auch an. Wer nach 50 Minuten aus dem Stadion gegangen wäre, hätte bis auf einige Auswechslungen nicht mehr viel passiert. Die in der ersten Halbzeit noch prächtige Stimmung sackte auf unteres Mittelmaß, die Teams schoben sich den Ball zu – Tottenham bewahrte aber so viel Ernsthaftigkeit, um dem BVB in 180 Minuten Achtelfinale trotz vieler guter Chancen nicht einen einzigen Treffer zu ermöglichen.

Borussia Dortmund bleibt die Erinnerung an einen ersten Durchgang, in dem ein Titelkandidat der englischen Premier League beeindruckend dominiert wurde. Das fehlende Spielglück sowie Abschlussprobleme aber nimmt die Elf von Lucien Favre mit in dem Kampf um den letzten verbliebenen Titel, die Deutsche Meisterschaft. Bis Samstag muss Schwarz-Gelb das deutliche, verdiente und doch unnötige Ausscheiden aus dem europäischen Geschäft bereits verdaut haben.


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34. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
1FC Bayern3488:325678
2Dortmund3481:443776
3RB Leipzig3463:293466
4Bayer 043469:521758

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