Borussia Dortmund bei Facebook

Unser Service... Alle BVB-Artikel exklusiv auf Facebook

Teamgeist, Mentalität, Selbstbewusstsein
BVB on fire!

(Foto: dpa)
1

Dortmund – So ist das im Fußball. Gestern ratlos und mutlos, heute "on fire". Borussia Dortmund hat sich entwickelt, strahlt wieder Gefährlichkeit aus. National wie international. Das erinnert ein bisschen an... nun ja... die guten alten Zeiten. 

Sechs Punkte aus zwei Spielen und ein Torverhältnis von 4:0! So spielt man international. Und so führt Borussia Dortmund in der Champions League die Gruppe A aktuell vor Atletico Madrid an.

In der Bundesliga ist der BVB momentan sogar Tabellenführer. Der Plan, Wiedergutmachung für die insbesondere auf internationaler Bühne mehr als durchwachsene letzte Saison zu betreiben, geht aktuell vollends auf. Mehr noch: Der BVB strotzt vor neuem Selbstbewusstsein. 

An so manches Spiel der vergangenen Saison erinnert man sich beim BVB heute sicherlich nicht mehr gerne. Beispiele sind das 4:4 zuhause gegen Schalke oder die Spiele auf europäischem Parkett. Ein Gegentor reichte häufig, um totale Verunsicherung zu erzeugen. Und heute? Davon ist in der neuen Saison rein gar nichts mehr zu spüren. Das zeigt allein das Spiel gegen Leverkusen am vergangenen Wochenende. „Ja, wir spielen wieder mit viel Vertrauen, haben ein gutes Gefühl auf dem Feld. Das zeichnet uns gerade aus“, so Kapitän Marco Reus nach dem zweiten erfolgreichen Spiel gegen den AS Monaco. „Das A und O ist einfach, dass wir einen Plan haben. Dass die Jungs wissen, was sie zu tun haben. Vor allem defensiv.“ Ein gutes Zeugnis für den neuen Coach. Lucien Favre wirkt - ruhiger als seine Vorgänger. Im doppelten Sinne. 

Und offensiv? „Da haben wir dann alle Freiheiten. Das gibt uns der Trainer immer mit“, so Reus weiter. Natürlich gebe es auch Lösungen, die trainiert werden. „Aber im Spiel entscheiden wir dann einfach instinktiv.“

Das läuft derzeit mehr als gut. Und es ist fast egal, wer spielt. Erinnert sei allein an die zahlreichen Torschützen gegen Nürnberg. „Wir haben eben sehr viele gute Spieler“, grinste Manuel Akanji am Mittwoch in den Katakomben. „Leider können immer nur elf spielen.“ Für den Trainer sei deshalb sicherlich häufig auch schwer zu entscheiden, wen er auf den Platz schicke und wen er überhaupt in den Kader nehme. Aber auch gerade deshalb laufe es vielleicht aktuell so gut. Wer spielt, wolle sich beweisen. 

Für Marco Reus hat der Erfolg und das neue Selbstvertrauen trotz vieler talentierter Spieler besonders mit einer bestimmten Person zu tun: „Ich weiß, was unser Trainer kann und welche Philosophie er hat. Für mich kommt der gute Saisonstart deshalb nicht so überraschend. Mich stimmt die Art und Weise, mit der wir die letzten Spiele bestritten haben, sehr sehr positiv.“ Er selbst war es ja, der in der Nachspielzeit gegen Monaco das Ergebnis für seine Mannschaft noch auf 3:0 erhöhte. Damit ist Reus jetzt gemeinsam mit Robert Lewandowski mit 17 Toren bester Dortmunder Champions-League-Torschütze.

Eine Randnotiz, wie Reus sagt. Viel wichtiger sei doch der Sieg insgesamt. Gesprochen wie ein wahrer Teamplayer eben. Kein ganz unwichtiges Thema in diesem Zusammenhang. Hatte nicht vor wenigen Monaten noch genau dieses Thema für Differenzen gesorgt? War dazu nicht einer wie Sebastian Kehl heranbeordert worden? Spricht heute noch jemand über Ego-Trips im Team? Ob das nun Kehls Wirken ist oder die Abwesenheit schillernder Extravaganzen: Es passt einfach wieder beim BVB. Teamgeist, Mentalität, Selbstbewusstsein. Ja, der BVB ist buchstäblich wieder on fire.   

„Wir haben trotz des guten Starts noch eine Menge zu tun. Monaco hatte auch ein zwei gute Kontermöglichkeiten, wenn sie die besser ausgespielt hätten, hätte es für uns auch gefährlich ausgesehen", so Reus allerdings. In der ersten Halbzeit habe es Monaco ebenfalls gut gemacht, den Ball phasenweise sehr gut laufen lassen. Nervös geworden sei der BVB aber nicht. „Wir hatten ja einen guten Matchplan und wussten, dass wir geduldig spielen müssen.“ Geduld sei gegen Monaco letztendlich der Schlüssel zum Sieg gewesen. In der zweiten Halbzeit habe man dann den Druck erhöht und mehr Räume vorne bekommen.

Und genau so etwas ist, was den „neuen“ BVB unter Lucien Favre auszeichnet. Hatte der BVB zuletzt nicht so ein glückliches Händchen bei der Trainerwahl, hat er bei Favre offenbar wieder voll ins Schwarze getroffen. Die Handschrift des neuen Trainers ist schon jetzt, nach den wenigen Spielen in dieser Saison, deutlich erkennbar. Trotz aller Bescheidenheit und mahnenden Worte des Kapitäns: Der BVB ist national wie international wieder ein ernstzunehmender Gegner für die Konkurrenz.  

 


Lade Forenbeiträge...

Nächstes Liga-Spiel

Bundesliga, 30. Spieltag
SC Freiburg - BVB
Sonntag, 21. April, 15.30 Uhr
Liga-Spielplan | BVB-Spielplan
Kader | BVB-Forum

Weitere BVB-Termine

derzeit keine weiteren Termine

 


Tabelle

31. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
1FC Bayern3079:295070
2Dortmund3072:363669
3RB Leipzig3057:233461
4Frankfurt3058:352353

BVB


Weitere Artikel: BVB »